GRADUIERTE

Duong Ly - HTW Berlin

10s

Heimat, Berufung, Familie. Immer zwischen, aber auch in zwei Welten zu Hause. Als Kind in Hanoi, als Mann in Berlin.

Mode fotografieren – weil ich es kann. Mode designen – weil ich mich ausdrücken will. Und dann: die Faszination für Mode und die Faszination für die Ballroom Kultur. Zwei Entdeckungen, die sich wundersam zusammenfügen, wie das Garn bei meinen Strickdesigns.

Mariam Mchitarian - HTW Berlin

HANI HAKI

Musik ist eines der schönsten Ausdrucksformen der Kunst. Sie hat die Kraft, uns im tiefsten Inneren zu berühren und Gefühle zu vermitteln. Kann auch die Mode eine solche Rolle einnehmen?

Meine Bachelor-Kollektion HANI HAKI beabsichtigt, das Gefühl zu vermitteln, das ich beim Hören armenischer Musik verspüre. Die tragischen Umstände in der armenischen Geschichte haben in der Musik einen Schleier unendlicher Trauer hinterlassen, der gleichzeitig eine groteske Schönheit zugewiesen wird. Die Kollektion versucht, dieses ambivalente Gefühl zu übertragen.

Musik und Kunst sind stetige Begleiterinnen in meinem Schaffensprozess. Mein handwerkliches und technisches Wissen konnte ich an der HTW Berlin erlernen und vertiefen. Dank der praxisnahen Ausbildung wurde mir die Möglichkeit gegeben, mehrere Praktika in Berlin und im Ausland zu machen.

Zudem konnte ich in den letzten 1,5 Jahren bei Acne Studios als Design-Assistenz erste Berufserfahrung sammeln. Nun freue ich mich auf neue Abenteuer!

Martha Berwanger - HTW Berlin

Plus 1

Ich heiße Martha Berwanger und bin 24 Jahre alt. Im April 2019 schloss ich mein Modedesign-Studium an der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ab. Im Oktober habe ich ein Aufbaustudium an der Humboldt Universität Berlin begonnen.

Meine ältere Schwester Hanna, die das Down-Syndrom (DS) hat, fühlt sich oft von der Mode ausgeschlossen. Erwachsene Menschen mit Down-Syndrom haben besondere, oft deutlich von der Norm abweichende Körpermaße. Deshalb passt ihnen herkömmlich konfektionierte Bekleidung regelmäßig nicht.

Schon seit dem ersten Semester beschäftige ich mich mit Mode für Menschen mit DS. Anfangs habe ich die Kleidung maßgeschneidert und stellte dabei fest, dass Menschen mit DS sehr ähnliche Probleme mit herkömmlicher Bekleidung haben.

Ich fragte mich, ob es möglich ist, speziell für Menschen mit DS Konfektionsgrößen zu entwickeln. Für meine Bachelor-Arbeit nahm ich von über 70 Menschen mit DS die Körpermaße ab und errechnete passende Konfektionsgrößen.

Ich entwarf eine konfektionierte Modekollektion mit Verschlüssen, die für Menschen mit DS leicht zu bedienen sind. Die Kollektion ließ ich in einer Schneiderei fertigen, in der viele Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten.

Nastassia Volkus - HTW Berlin

Traces

Hi, ich heiße Nastassia Volkus.

Ich habe im April 2019 mein Modedesign-Studium an der HTW Berlin absolviert. Meine Abschluss-Kollektion ‚Traces‘ thematisiert die Möglichkeiten eines utopischen Modekörpers.

Mode interessiert mich als Medium der Zeit. Meiner Meinung nach schließt Mode die Erfahrung der Gegenwart auf und ritualisiert den kollektiven Umgang mit der Vergänglichkeit. Meine Arbeiten vereinen eine experimentelle Flächengestaltung und eine assoziative Formsprache auf sich.

Ich bin als Modedesignerin, Stylistin und Kostümbildnerin tätig.

Meriska Suparman - HTW Berlin

Industrialized Dynasty

Mein Name ist Meriska Aurelia Suparman.

Ich wuchs in einem Land mit reichen Kulturen und Traditionen auf – Indonesien – und zog 2014 für das Studium nach Deutschland. Europa ist für mich immer eine Faszination, besonders die klassische europäische Szene und die Entwicklung in vielen verschiedenen Bereichen.

Für mich ist es ein Privileg, die Möglichkeit zu haben, auf zwei verschiedenen Kontinenten leben zu dürfen. Ich lasse mich gerne von meinem Herkunftsland, meiner Umgebung und auch der Zukunft inspirieren.

Meine Bachelor-Kollektion ‚Industrialized Dynasty‘ vereint als Inspiration die Mischung aus der Entwicklung neuer Technologien mit der Kultur und Tradition in China. Mein Ziel mit dieser Kollektion ist es, zwei spannende Zeitepochen in der Mitte zu treffen zu lassen und neu zu interpretieren.

Friederike Snelting - HTW Berlin

MINE DUST

Da Design und Mode Mittelpunkt meines Lebens sind, zog ich vor ziemlich genau viereinhalb Jahren für mein Studium nach Berlin.

Die neuen Eindrücke und das Leben in der Großstadt prägten mich und meine Design-Handschrift stark. In meinen Kollektionen arbeite ich mit voluminösen Schnitten, ungewöhnlichen Materialien, gezeichneten Prints und auffälligen Farben.

Während meines Praktikums bei WUNDERKIND hatte ich die Möglichkeit, mit Wolfgang Joop zusammenzuarbeiten und meine Fähigkeiten im Design zu erweitern. Nach meinem erfolgreichen Abschluss im März 2019 durfte ich meine Bachelor-Kollektion auf verschiedenen Shows und Events während der Berliner Fashion Week zeigen und konnte so spannende Kontakte knüpfen.

Um mich während meines Masters weiter zu spezialisieren und meine Design-Identität zu vollenden, studiere ich momentan Menswear Design am London College of Fashion. Mich fasziniert es besonders, neue Silhouetten zu entwickeln und die klassischen und ungeschriebenen Regeln der Menswear zu brechen.

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Anna Heim - HTW Berlin

Skin to Skin

Long story short.

Ich zog für mein Bachelor-Studium an der HTW wieder in meine Geburtsstadt Berlin. Durch mein Praktikum bei MCQ Alexander McQueen entwickelte sich mein Design-Prozess enorm weiter und ich lernte London als kreativen Input zu schätzen. Nach dem Bachelor-Abschluss zog es mich wieder nach London, um dort meine kreative Identität zu finden.

Die Frage nach der Definition von Femininität in der Gesellschaft und Mode beschäftigt mich sehr. Mein Design richtet sich an diejenigen, die sich unsicher fühlen.

Momentan studiere ich am Central Saint Martins und erforsche meine Stimme als Designerin.

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Linda Herrmann - HTW Berlin

Coming from Creaky Roots

Mode begreife ich als Balance zwischen Handwerk, Design und Kunst.

Die Leidenschaft für alles Handwerkliche habe ich mir in meiner Kindheit von meinen Großeltern abgeschaut. Inspiriert von meinen Großmüttern, die als Strickerin bzw. Näherin arbeiteten, begann ich 2015, an der HTW Berlin Modedesign zu studieren.

Neben meiner Liebe für Strick begann ich, mich dort und in meinem Praktikum bei dem nachhaltigen Modelabel ARMEDANGELS in Köln intensiv mit textiler Flächengestaltung zu beschäftigen. Da es meine Verantwortung als Designerin ist, immer die Konsequenzen der hergestellten Kleidungsstücke mitzudenken, verwende ich ausschließlich nachhaltige Materialien.

In meiner Bachelorarbeit habe ich daher unter anderem mit heimischen Weiden geflochten. Neben meinem Studium arbeite ich bei DearGoods, einem Laden für nachhaltige, vegane und faire Mode.

Anna Büser - HTW Berlin

INFANTIL

Servus, ich bin Anna und komme ursprünglich aus Franken, konnte aber dem Reiz der Großstadt nicht widerstehen und entschloss mich deshalb, mein Modedesign-Studium in Berlin zu absolvieren.

Ich wählte die HTW als Studienort, da ich dort durch die vielfältigen technischen Möglichkeiten sehr gut meine Ideen umsetzen konnte. Darüber hinaus liebe ich es schon immer zu zeichnen. Mein besonderes Interesse gilt deshalb der Print-Erstellung, vorzugsweise aus meinen eigenen Malereien.

Mode ist für mich Spaß. Das kreative Schaffen weckt in mir Neugierde, mein inneres Kind und die Lust, immer weiterzumachen und Neues zu entdecken. Genau das bewog mich auch dazu, die Prints zu meiner Bachelor-Kollektion ‚Infantil‘ zu erstellen, die von meinen eigenen Kinderzeichnungen inspiriert ist.

Die Kleidungsstücke sollen auch den Beobachter zum Entdecken und Anfassen anregen. Es ist mein Ziel, mit der textilen Oberfläche und den Prints zu experimentieren und dabei eine Verbindung zwischen Zwei- und Dreidimensionalität zu schaffen. Dies erreiche ich, indem ich die Stoffoberfläche durch viele verschiedene Techniken (z.B. Plotten, Sticken, Plissieren, Falten) bearbeite. Die experimentellen Teile bleiben im Kontext der Kollektion immer noch tragbar. Dies wird auch durch die Ergänzung der Kollektion durch klassischer geschnittene Teile ermöglicht.

Das Schaffen von Kunstwerken und die Verwendung dieser für Prints, sowie die vielfältige Oberflächengestaltung von Textilien (auch in einem funktionalen Kontext) möchte ich in einem Master-Studium intensivieren und das volle Potential meiner Ideen ausschöpfen.

Lena Pisarz - HTW Berlin

Dialog - Distanz · Toleranz · Akzeptanz · Sinti und Roma

Mode ist für mich nicht nur Mode – und Mode allein reicht mir nicht aus.

Meine Überzeugung ist, dass die Mode als eine Form der Kunst die Gesellschaft beeinflussen und sensibilisieren kann. Aufgewachsen bin ich mit Weltoffenheit, Gleichberechtigung und dem Unverständnis für Vorurteile und Stereotype.

Diese Offenheit ermöglicht mir meine wandelbare Kreativität. Nur durch das Interesse und die Initiative, sich mit gesellschaftskritischen Themen und Problemen auseinanderzusetzen, kann eine Änderung erzielt werden. Meinungen können auseinandergehen, Diskussionen finden statt – bedeutsam sind die Initiative und das Interesse zum persönlichen Gespräch.

Kann Mode ein Impulsgeber für eine gesellschaftliche Debatte sein? Ja, kann sie! Mit meiner Masterarbeit ‚Dialog · Distanz · Toleranz · Akzeptanz · Sinti und Roma‘ biete ich eine Annäherung und Auseinandersetzung an.

Jede einzelne Person in der Gesellschaft sollte die Geschichte der Sinti und Roma kennenlernen. Es müssen Dialoge stattfinden, um eine Erinnerungskultur zu ermöglichen – eine Geschichte wie die ihre darf nicht in Vergessenheit geraten.

Deshalb müssen wir – alle Mitglieder der Gesellschaft – Signale senden und Zeichen setzen. Eine Akzeptanz wird nur erreicht, indem wir Dialoge führen. Ich bin Lena Pisarz.

Nathalie Weber - HTW Berlin

Feinfühlig

In dieser Zeit, in der Kleidung im Überfluss existiert, ist für mich die einzig logische Konsequenz, nicht noch mehr ‚Waste‘ zu produzieren, sondern einen wirklichen Nutzen zu schaffen.

Faire Produktionsbedingungen, ökologische Herstellung, sowie die Sicherstellung des Tierwohls bildeten die Grundlage zur Erstellung meiner Kollektion ‚Feinfühlig‘ für hochsensible Frauen.

Mein Name ist Nathalie Weber und ich bin 1994 in der Schweiz geboren. Nach einem Grundkurs an der Schweizerischen Textilfachschule nahm ich an der ESMOD Berlin mein Studium auf und absolvierte zwei Jahre später ein Praktikum bei Marina Hoermanseder in Berlin. Mein letztes Studienjahr verbrachte ich an der HTW Berlin.

Nachdem ich im Frühjahr 2019 meinen Bachelor abschloss, gründete ich das Label ‚August Antler‘, das nachhaltige und abschirmende Schweizer Lederprodukte kreiert.

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Yevheniia Luchko - HTW Berlin

Apophis. Ein ägyptischer Gott und ein gleichnamiger Asteroid

Meine Wurzeln liegen in der Ukraine, in der ich geboren bin und wo ich meine Jugend verbrachte.Eine meiner Leidenschaften seit meiner Kindheit ist die kreative Arbeit, insbesondere das Gestalten von Kleidung.

Vor über 6 Jahren zog ich nach Berlin und bin den ersten Schritt gegangen, um meinem Traum näher zu kommen: Das Modedesign-Studium an der HTW Berlin. Die Mode ist meine große Leidenschaft und ist ein wichtiger Teil meines Lebens.

In meinen Arbeiten mag ich es, Mode und Kunst zu verbinden, um so besondere und einzigartige Designs zu entwerfen. Mein Praktikum absolvierte ich im Friedrichstadt-Palast, wo ich Mister Pearl für die aktuelle VIVID Show von Philip Treacy assistierte.

Mittels meiner Kreationen möchte ich den Zauber des Theaters in den Alltag bringen. Dabei spielt die Qualität und Handarbeit in meinen Kollektionen eine entscheidende Rolle. Ich liebe es, mit Materialien zu experimentieren und etwas Neues zu entwickeln.

Ach ja, mein Name ist Yevheniia Luchko.

Felicia Boesche - HTW Berlin

Zwischen Geometrie und Spiel

Ich komme gebürtig aus Braunschweig, wo ich vor dem Studium bereits ein Jahrespraktikum in der Kostümabteilung am Staatstheater absolvierte.

2015 bin ich dann für das Modedesign-Studium an der HTW nach Berlin gezogen. Im Rahmen des Praxissemesters arbeitete ich in der Kostümabteilung für den Kinofilm ‚Traumfabrik‘ und war bei weiteren Projekten für das Kostümbild und auch Styling verantwortlich.

Anastasia Bogonos - HTW Berlin

alea

Geboren und aufgewachsen bin ich in der russischen Hafenstadt Wladiwostok.

Nach einem sechsjährigen Aufenthalt in China zog ich nach Berlin, um das Bachelor-Studium Modedesign an der ESMOD zu beginnen. Später absolvierte ich den Master an der HTW Berlin und freue mich, hier meine Abschlusskollektion zu präsentieren.

Seit 2015 arbeite ich als Freelancerin bei Berliner Luxus-Modelabels (Maisonnoée, Julian Rehbock u.a.) und unterstütze diese mit meinen Schnittkenntnissen und im Design. Die dort erlernten Fähigkeiten für die Perfektionierung der Schnitte und der Passform erlauben es mir, mich in meinem eigenen Designprozess bewusst von solchen Idealen zu distanzieren, um avantgardistische, multifunktionale Kleidungsstücke zu kreieren.

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Ruben Vogt - HTW Berlin

How to speak Poetry

Mein Studium schloss ich im April 2019 an der HTW Berlin ab, in dessen Verlauf ich unter anderem ein Auslandssemester an der AMFI Amsterdam und ein Praktikum in Antwerpen absolvierte.

Vor, während und nach meinem Studium legte und lege ich größten Wert auf praxisorientierte Erfahrungen, was zu regelmäßigen Arbeitsaufenthalten in Paris führte.

Alexander Arnold - Lette Verein Berlin

Hunting Blossom

Bevor ich 2019 im Lette Verein Berlin den Abschluss als Modedesigner absolvierte, besuchte ich die Staatliche Ballettschule Berlin.

Als Kostümassistent sammelte ich Erfahrungen in diversen Fernsehproduktionen, darunter ‚Tatort Saarbrücken‘ und ‚In aller Freundschaft‘ für die ARD sowie ‚Die Salzprinzessin‘ für RTL. Ich bin einer von acht Absolvent*innen der Meisterklasse 2019/20.

Leonie Grebe - Lette Verein Berlin

Homies

„Es ist alles wunderbar, solange Du die Kleidung gerne trägst und Dich darin auch entspannen kannst.“

Vor meiner Modedesign-Ausbildung im Lette Verein Berlin habe ich eine Ausbildung als Schneiderin abgeschlossen. Ich arbeite konzentriert mit natürlichen, nachhaltig produzierten Materialien in starken Farben unter den Aspekten Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Komfort.

Mit meiner Abschlusskollektion ‚Homies‘ gewann ich 2018 den Publikumspreis beim ‚Lette Design Award by Schindler‘. Im Anschluss war ich eine von acht Absolvent*innen der Meisterklasse im Lette Verein Berlin.

Seitdem arbeite ich als Freelancerin unter anderem für Filmproduktionen, wie die international vielbeachtete TV-Serie ‚Babylon Berlin‘ und ZDF-Fernsehspiele.

Jihun Ko - Lette Verein Berlin

Immanent (61%)

Das Verständnis und die Transformation von Silhouetten und Schnittstrukturen ist für mich das Wichtigste im Design-Prozess.

Ich bin in Korea geboren und aufgewachsen. Da mein Vater Designer ist, beschäftigte ich mich bereits von Kindesbeinen an mit Mode und Zeichnen. 2015 gewann ich einen Preis beim ‚Dong A International Kunstwettbewerb‘.

2015 absolvierte ich ein halbjähriges Praktikum bei der Designfirma ‚iduo‘, wo ich Einblicke in die Bereiche Produkt-und Kommunikationsdesign bekam. 2018 belegte ich den ersten Platz beim Wettbewerb ‚The House of Häagen-Dasz 48 Hour Collection‘.

Eva Warmke - Lette Verein Berlin

Apokalypse in zwei Akten

Mode bedeutet für mich, gesellschaftlich und politisch tätig zu sein. Denn Mode kann einen direkten Einfluss darauf haben, wie wir über die Welt denken.

Ich möchte durch meine Kreationen auf Missstände aufmerksam machen und festgefahrene Meinungen zu Ästhetik hinterfragen. In meiner Mode spiegelt sich, wie ich die Welt um mich herum wahrnehme. Es ist mir wichtig, mit meiner Mode einen anderen Blickwinkel zu zeigen.

Hinter meiner kreativen Arbeit steckt immer auch eine tiefgründige Recherche zum Thema. So sind viele Themen auch nicht auf den ersten Blick erkennbar und werden erst durch weitere Interpretationen sichtbar.

Ich habe mich während meiner Zeit am Lette Verein Berlin vor allem mit dem Begriff der Effemination auseinandergesetzt.

Meine Modelle werden durchaus auch als provokant aufgefasst. Mein Motiv ist es aber nicht, Mode nur um des Schocks willen zu kreieren. Ich möchte für andere einstehen und nehme Kritik an meinen Modellen dafür nur zu gerne in Kauf.

Jetzt kann ich mich in der Meisterklasse des Lette Vereins Berlin kreativ weiterentwickeln. Ich studiere außerdem Nachhaltiges Management an der TU Berlin, um später beruflich zu dem sehr notwendigen Wandel in der Modeindustrie beizutragen.

Kira Zander - Lette Verein Berlin

Desertifikation

„Wer glaubt, sein Ziel erreicht zu haben, wird faul“ (Jil Sander).

Immer in Bewegung bleiben, Neues sehen, lernen, schaffen – das ist mein Credo. So zog es mich von der dänischen Grenze nach Berlin, der Stadt der vielen Perspektiven und Möglichkeiten, um Modedesign zu lernen.

Was ich dabei mitnahm, war meine Verbundenheit mit der Natur, meiner wichtigsten Inspirationsquelle. Sie bietet mir unerschöpfliche Impulse und besinnt mich auf das Wesentliche, Beständige.

Alina Herzau - Westsächsische HS Zwickau

Future Fixes

Ich bin Alina Herzau und habe im Juli 2019 meinen Bachelor in der Studienrichtung Modedesign an der Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg absolviert.

Für mich ist Mode ein Gesamtkonzept, in dem Präsentation und Kommunikation eine genauso große Rolle spielen wie das Design an sich. Aus diesem Grund reichen meine Interessen über das Gestalten von Kleidung hinaus.

Neben einem Praktikum bei Nobi Talai in Berlin und den damit verbundenen Eindrücken von der Paris Fashion Week, durfte ich auch in Lodz, Polen weitere Erfahrungen an der Akademie der Feinen Künste sammeln.

Momentan arbeite ich bei mytheresa.com im Bereich Styling in München.

Madeleine Haber - Westsächsische HS Zwickau

REVAMPED 54

Hi, ich bin Bekleidungstechnische Assistentin, Modedesignerin und Produktmanagerin.

Meine Ausbildungs- und Studienzeit habe ich in den beschaulichen Städtchen Naila und Schneeberg verbracht. Dort wurde es mir ermöglicht, mich vollkommen auf den Designprozess einzulassen und meine künstlerischen Ideen zu verwirklichen.

Während meines Auslandssemesters an der Moholy-Nagy-University in Budapest konnte ich viele Inspirationen, neue Herangehensweisen und positive Lebenserfahrungen sammeln.

Letztendlich habe ich eine Liebe zu neuen und innovativen Materialien, aber auch zu interessanten selbst erstellten Prints und Grafiken. Gerne kreiere ich schlichte und klassische Schnitte mit spannend gesetzten Teilungsnähten.

Ich bin Madeleine Haber, 26 Jahre alt und habe 2018 mit meiner Bachelor-Kollektion REVAMPED 54 den Mercedes Fashion Award gewonnen.

Ellen Judith Müller - Westsächsische HS Zwickau

KNIT[ed]it

PASSION – Während meines Modedesignstudiums entwickelte sich meine Leidenschaft für Strickdesign und -technik.

Zuerst an Handflach-, dann an computergestützten Strickmaschinen. Die Komplexität und Möglichkeiten dieser Technik faszinieren mich bis heute und beeinflussen meine gestalterische Herangehensweise.

PROGRESSION – Ein Praktikum bei KnitwearLab in den Niederlanden und bei der Strickdesignerin Susana Bettencourt in Portugal führten zu der Kollektion KNIT[ed]it, die ich u.a. in Zusammenarbeit mit einem Stricktechniker der TU Chemnitz umsetzte.

Aktuell absolviere ich meine Masterarbeit bei dem Strickmaschinenhersteller STOLL.

FUTURE GOAL – Mein Anspruch ist es, die strikte Trennung zwischen Designer und Stricktechniker in der Bekleidungsindustrie aufzubrechen und Designer für eine intensivere Auseinandersetzung mit der Stricktechnik zu sensibilisieren.

Kristin Noack - Westsächsische HS Zwickau

DO/CUT

Nach einer Ausbildung zur Damenmaßschneiderin folgte das Studium an der Angewandten Kunst Schneeberg in der Studienrichtung Modedesign.

Während dieser Zeit konnte ich meine Ideen in experimentellen und konzeptionellen Gestaltungsprozessen künstlerisch und praxisorientiert realisieren und einen Sinn für eine klare und reduzierte Formensprache entwickeln.

Das Bachelorstudium absolvierte ich mit meiner Kollektion ‚DO/CUT‘, die sich mit meiner Generation, der Generation Y, und zukunftsweisenden Designstrategien auseinandersetzt.

Das Bachelorstudium absolvierte ich mit meiner Kollektion ‚DO/CUT‘, die sich mit meiner Generation, der Generation Y, und zukunftsweisenden Designstrategien auseinandersetzt.

Jiri Spata - Westsächsische HS Zwickau

Antimonoton

Meiner Erfahrung nach ist die Wirkung von Mode stark geprägt von Menschen, Kulturen und im Besonderen der Kunst. Den Künsten, ihren Ausdrucksformen und der intensiven Beschäftigung mit Methoden zur Formfindung gilt mein besonderes Interesse.

Meine Suche nach einer Hochschule, an der ich ungestört und konzentriert studieren kann, führte mich zur Studienrichtung Modedesign an die Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg.

Dort bot sich mir die Möglichkeit, eine breite Palette an Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern – vor allem in Bezug auf die experimentelle Auseinandersetzung mit Materialien und Techniken.

In meinem Masterprojekt in Schneeberg, für das meine Bachelor-Kollektion ANTIMONOTON das Fundament bildet, möchte ich meine Arbeitsweise vertiefen und neue Designaspekte entdecken.

Linh Tran Thuy - Westsächsische HS Zwickau

Cultural Crossroads

Meine Familie und Freunde nennen mich Linh.

Ich bin 26 Jahre alt und in Hanoi/Vietnam geboren und aufgewachsen. Mit zehn Jahren kam ich nach Deutschland, und nach dem Abitur begann ich mit dem Modedesignstudium an der Angewandte Kunst Schneeberg.

Für mich war Mode am Anfang eine Faszination und ein Ausdrucksmittel der Persönlichkeit. Im Studium bemerkte ich schnell, dass Modedesign viel mehr bedeutet, als nur Kleidung zu kreieren.

Deshalb beschloss ich, nach dem Bachelorstudium meinen Masterabschluss in Modedesign zu absolvieren, um mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern.

Durch das Studium an der AKS, das sich durch eine praxisorientierte Ausrichtung und gut ausgestattete Werkstätten auszeichnet, konnte ich sehr viel mit auf den Weg nehmen und wende nun das gelernte Wissen bei meiner derzeitigen Arbeit bei der Witt Gruppe an.

Sylvia Weber - Westsächsische HS Zwickau

Avantgarde Workwear

Mein Weg als Designerin begann zunächst autodidaktisch, bevor ich mich dazu entschloss, Modedesign zu studieren.

In meinem Studium in Schneeberg und in einem Praktikum bei Augustin Teboul bekam ich die Möglichkeit, mich von meinem bisherigen Verständnis von Mode zu lösen und mich in experimenteller Designentwicklung, Drapage und Flächengestaltung zu üben.

Meine Passion für Funktionsbekleidung entwickelte sich in verschiedenen Studienprojekten mit W. L. Gore und Wattana. Eine besondere Herausforderung wurde für mich der Widerspruch zwischen Anpassung und künstlerischer Autonomie.

Heute, in meinem Job als Designerin in der Firma Wattana, kann ich meine Arbeitsweise gezielt weiterentwickeln.

Im Fokus steht für mich, innovative Funktionalität, Qualität im Design und in der Schnittgestaltung sowie Limitierungen durch Produktionsvorgaben gekonnt miteinander zu vereinen.

Maria Vasquez - Westsächsische HS Zwickau

Cultural Traces - Tropical Shades

Ich heiße Salomé Buitrago und bin 1997 in Cali, Kolumbien geboren.

Nach einem Jahr Modedesignstudium und gleichzeitigem Deutschkurs in Kolumbien habe ich mich entschieden, meinen akademischen Prozess in Deutschland fortzusetzen.

Im Jahr 2015 kam ich an die Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg, um Modedesign zu studieren. Hier hatte ich die Möglichkeit, meine Kenntnisse zu vertiefen, meine Leidenschaft für Design zu entwickeln und meinen Stil als Designer zu erkennen.

Während dieser Zeit entwickelte ich das Interesse, verschiedene Aspekte unterschiedlicher Kulturen in jedes Designkonzept zu integrieren. So entdeckte ich den Einfluss meines kulturellen Hintergrunds und der damit verbundenen Erfahrung des Kulturaustauschs auf meine Gestaltungsweise.

Im Jahr 2019 habe ich meine Abschlusskollektion ‚Tropical Shades – Cultural Traces‘ fertiggestellt, mit der ich den Mercedes Fashion Night Award 2019 gewann. Tropical Shades ist das Ergebnis einer kulturellen Mischung, in der sich die Philosophie der Transkulturalität widerspiegelt.

Seit meinem Bachelorabschluss arbeite ich im Bereich Creative Development Boss Womenswear Smart Casual bei der Firma Hugo Boss in Metzingen

Caro Becker - HfK Bremen

Das Fragment: Mensch vs. Stein

Ich begann meinen Werdegang als Designerin mit einer klassischen Schneiderlehre in Berlin.

Im anschließenden Studium ‚Integriertes Design‘ an der Hochschule für Künste in Bremen, war es mir wichtig, innerhalb des Studiums einen reflektierten, kritischen Umgang mit Mode und eine klare, eigene Position als Designerin entwickeln zu können.

Während des Studiums nahm ich deshalb wiederholt an Projekten teil, die sich über verschiedene Designdisziplinen erstreckten, wobei Mode immer einen festen Studienschwerpunkt für mich darstellte.

Während dieser Zeit entwickelte ich das Interesse, verschiedene Aspekte unterschiedlicher Kulturen in jedes Designkonzept zu integrieren. So entdeckte ich den Einfluss meines kulturellen Hintergrunds und der damit verbundenen Erfahrung des Kulturaustauschs auf meine Gestaltungsweise.

Thematisch waren für mich alternative Herstellungs-, Ausstellungs- und Inszenierungsprinzipien sowie die Auseinandersetzung mit Subkulturen wichtig. Insbesondere die Beobachtungen meiner Generation, deren Selbstdarstellung und -wahrnehmung.

Felipe Asán Escobar - HfK Bremen

Poetic brutality and the death of a rabbit

Geboren und aufgewachsen in Ecuador, zog ich vor über 7 Jahren nach Deutschland.

Während meines Studiums verstärkte sich in mir der Wunsch, einen Ausdruck meiner eigenen Gender-Identität zu finden – ein Wunsch, der mit der Realität meiner Erziehung und meines kulturellen Hintergrunds im Konflikt stand.

Während der Zeit dieser sehr persönlichen Entdeckungserlebnisse benutzte ich meine Arbeit, um mich selbst weiter zu definieren.

Meine Arbeit kombiniert Elemente der Queer Culture, der traditionellen Menswear und meine persönlichen Erfahrungen in Bezug auf gesellschaftliche Ideale. Sie denkt Konventionen der Männlichkeit um und kreiert neue Ideale um den männlichen Körper.

Innerhalb der Beschränkungen dessen, was es heißt, männlich oder weiblich zu sein, vereine ich spielerisch verschiedene Stereotypen, indem ich ihre Grenzen verwische und sie auf harmonische Weise neu erfinde.

Sassan Eskandarian - HfK Bremen

Who Sampled, Who Cares?

Durch das Studium an der HfK Bremen bin ich ein integriert-interdisziplinär ausgebildeter Designer.

Meine Arbeiten lassen sich jedoch hauptsächlich im Modedesign einordnen. Neben den klassischen und neuen Technologien des Designs ist die Musik ein wichtiger Bestandteil meiner gestalterischen Arbeiten.

Außerdem beschäftige ich mich mit der Bedeutung von Kleidung in Bezug auf Identität und Assoziation.

Sarah Frede - HfK Bremen

modern ghost story

Ich absolvierte den Masterstudiengang ‚Integriertes Design‘ an der Hochschule für Künste Bremen im Masterstudio ‚Mode, Mensch und Gesellschaft‘.

Ich arbeite und recherchiere dort an den Schnittstellen von Natur und Technologie. In meiner interdisziplinären Arbeitsweise gehe ich gerne Kooperationen mit Kreativen aus anderen Disziplinen ein.

Ich teste dabei die Möglichkeiten von neuen Technologien für zeitgenössisches Modedesign. Dafür benutze ich neue Tools wie 3D-Scanner in einer spielerischen und intuitiven Art und Weise, die mir erlauben, Inspiration an den Rändern von Realität und Virtualität zu finden.

Ein starker Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von neuen Oberflächen und der Manipulation von Materialien.

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Daniel Pantaleo - HfK Bremen

Call me a Taxi

Ich bin halb Italiener, halb Ungar, in Neapel geboren und in der Toskana aufgewachsen.

Am Istituto Superiore per le Industrie Artistiche (ISIA Firenze) absolvierte ich meinen Bachelor in Industrie- und Kommunikationsdesign. Im Oktober 2019 schloss ich erfolgreich mein Masterstudium im Studio ‚Mode, Mensch und Gesellschaft‘ an der Hochschule für Künste Bremen (HfK Bremen) ab.

Erste Berufserfahrungen erwarb ich durch Praktika in der Haute Couture-Abteilung von Vivienne Westwood, London, sowie in den Phasen der Show-Vorbereitung bei Westwood und Rick Owens Men, Paris.

Für mich ist in der Mode alles wichtig und gleichzeitig ein Spiel.

Marie Siekmann - HfK Bremen

mother - Eine Kollektion über Aneignung.

Ich bin Mode- und Kostümdesignerin. Um Kollektionen zu entwickeln, arbeite ich mit selbstkonstruierten, abstrakten Gestaltungssystemen.

Die Suche nach ausgedienten Materialien, die in ihrem ursprünglichen Zweck keine Verwendung mehr haben, und die prozessorientierte Auseinandersetzung mit diesen sind ebenso zentral.

2016 gründete ich mit zwei weiteren Designerinnen das Secondhand-Label SOSH, das sich in einem schnelleren, effektiveren, naiveren Umgang mit Aneignung auseinandersetzt.

Als Kostümdesignerin habe ich das Tanz-Stück ‚Atara‘ von Reut Shemesh begleitet, das 2019 im Kampnagel-Theater in Hamburg entwickelt und international aufgeführt wird.

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Maja Spence - HfK Bremen

OBJECT/SUBJECT

Das Betrachten der Mode in ihrer menschlichen Dimension ist der Ausgangspunkt meiner gestalterischen Arbeit.

Mode als Phänomen der Grenze zu erleben, die nach innen auf emotionaler, strukturbildender Ebene wirksam ist und nach außen in komplexer Weise der Kommunikation und sozialen Zuordnung dient, ist dabei von besonderem Interesse für mich.

Während des Studiums an der HfK Bremen entdeckte ich, dass sowohl das Zusammenspiel von Spaß und Intuition in der Praxis, als auch Verantwortung und Bedachtsamkeit in Konsum und Kontext der Mode für das Entwickeln meiner Ideen ausschlaggebend ist.

Luca Josefine Voß - HfK Bremen

Fiktion WIR

Ich studiere seit Oktober 2017 an der Hochschule für Künste in Bremen ‚Integriertes Design‘ im Master.

Meinen Bachelor absolvierte ich zuvor in Bielefeld und wollte nach diesem unbedingt noch in einer neuen gestalterischen Umgebung studieren, da jedes neue Umfeld auch neue Inspiration und neuen Input generiert. Als Gestalterin tänzele ich zwischen Mode, freier Kunst und Digitalem.

Ich betrachte den Körper stets als Medium und Sprachrohr, um eine künstlerische Perspektive auf die Welt einzunehmen, deren Geschichten zu thematisieren und kritisch zu hinterfragen. Denn jede Haltung fordert das Gegenüber auf, ebenfalls Stellung zu beziehen.

Dabei sehe ich die Balance im Tanz zwischen der Verantwortung als Designerin, moralischen Werten und Einstellungen und der Umsetzung mit Humor und Spaß als stetige Herausforderung.