GRADUIERTE

Duong Ly - HTW Berlin

10s

Heimat, Berufung, Familie. Immer zwischen, aber auch in zwei Welten zu Hause. Als Kind in Hanoi, als Mann in Berlin.

Mode fotografieren – weil ich es kann. Mode designen – weil ich mich ausdrücken will. Und dann: die Faszination für Mode und die Faszination für die Ballroom Kultur. Zwei Entdeckungen, die sich wundersam zusammenfügen, wie das Garn bei meinen Strickdesigns.

Mariam Mchitarian - HTW Berlin

HANI HAKI

Musik ist eines der schönsten Ausdrucksformen der Kunst. Sie hat die Kraft, uns im tiefsten Inneren zu berühren und Gefühle zu vermitteln. Kann auch die Mode eine solche Rolle einnehmen?

Meine Bachelor-Kollektion HANI HAKI beabsichtigt, das Gefühl zu vermitteln, das ich beim Hören armenischer Musik verspüre. Die tragischen Umstände in der armenischen Geschichte haben in der Musik einen Schleier unendlicher Trauer hinterlassen, der gleichzeitig eine groteske Schönheit zugewiesen wird. Die Kollektion versucht, dieses ambivalente Gefühl zu übertragen.

Musik und Kunst sind stetige Begleiterinnen in meinem Schaffensprozess. Mein handwerkliches und technisches Wissen konnte ich an der HTW Berlin erlernen und vertiefen. Dank der praxisnahen Ausbildung wurde mir die Möglichkeit gegeben, mehrere Praktika in Berlin und im Ausland zu machen.

Zudem konnte ich in den letzten 1,5 Jahren bei Acne Studios als Design-Assistenz erste Berufserfahrung sammeln. Nun freue ich mich auf neue Abenteuer!

Martha Berwanger - HTW Berlin

Plus 1

Ich heiße Martha Berwanger und bin 24 Jahre alt. Im April 2019 schloss ich mein Modedesign-Studium an der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ab. Im Oktober habe ich ein Aufbaustudium an der Humboldt Universität Berlin begonnen.

Meine ältere Schwester Hanna, die das Down-Syndrom (DS) hat, fühlt sich oft von der Mode ausgeschlossen. Erwachsene Menschen mit Down-Syndrom haben besondere, oft deutlich von der Norm abweichende Körpermaße. Deshalb passt ihnen herkömmlich konfektionierte Bekleidung regelmäßig nicht.

Schon seit dem ersten Semester beschäftige ich mich mit Mode für Menschen mit DS. Anfangs habe ich die Kleidung maßgeschneidert und stellte dabei fest, dass Menschen mit DS sehr ähnliche Probleme mit herkömmlicher Bekleidung haben.

Ich fragte mich, ob es möglich ist, speziell für Menschen mit DS Konfektionsgrößen zu entwickeln. Für meine Bachelor-Arbeit nahm ich von über 70 Menschen mit DS die Körpermaße ab und errechnete passende Konfektionsgrößen.

Ich entwarf eine konfektionierte Modekollektion mit Verschlüssen, die für Menschen mit DS leicht zu bedienen sind. Die Kollektion ließ ich in einer Schneiderei fertigen, in der viele Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten.

Nastassia Volkus - HTW Berlin

Traces

Hi, ich heiße Nastassia Volkus.

Ich habe im April 2019 mein Modedesign-Studium an der HTW Berlin absolviert. Meine Abschluss-Kollektion ‚Traces‘ thematisiert die Möglichkeiten eines utopischen Modekörpers.

Mode interessiert mich als Medium der Zeit. Meiner Meinung nach schließt Mode die Erfahrung der Gegenwart auf und ritualisiert den kollektiven Umgang mit der Vergänglichkeit. Meine Arbeiten vereinen eine experimentelle Flächengestaltung und eine assoziative Formsprache auf sich.

Ich bin als Modedesignerin, Stylistin und Kostümbildnerin tätig.

Meriska Suparman - HTW Berlin

Industrialized Dynasty

Mein Name ist Meriska Aurelia Suparman.

Ich wuchs in einem Land mit reichen Kulturen und Traditionen auf – Indonesien – und zog 2014 für das Studium nach Deutschland. Europa ist für mich immer eine Faszination, besonders die klassische europäische Szene und die Entwicklung in vielen verschiedenen Bereichen.

Für mich ist es ein Privileg, die Möglichkeit zu haben, auf zwei verschiedenen Kontinenten leben zu dürfen. Ich lasse mich gerne von meinem Herkunftsland, meiner Umgebung und auch der Zukunft inspirieren.

Meine Bachelor-Kollektion ‚Industrialized Dynasty‘ vereint als Inspiration die Mischung aus der Entwicklung neuer Technologien mit der Kultur und Tradition in China. Mein Ziel mit dieser Kollektion ist es, zwei spannende Zeitepochen in der Mitte zu treffen zu lassen und neu zu interpretieren.

Friederike Snelting - HTW Berlin

MINE DUST

Da Design und Mode Mittelpunkt meines Lebens sind, zog ich vor ziemlich genau viereinhalb Jahren für mein Studium nach Berlin.

Die neuen Eindrücke und das Leben in der Großstadt prägten mich und meine Design-Handschrift stark. In meinen Kollektionen arbeite ich mit voluminösen Schnitten, ungewöhnlichen Materialien, gezeichneten Prints und auffälligen Farben.

Während meines Praktikums bei WUNDERKIND hatte ich die Möglichkeit, mit Wolfgang Joop zusammenzuarbeiten und meine Fähigkeiten im Design zu erweitern. Nach meinem erfolgreichen Abschluss im März 2019 durfte ich meine Bachelor-Kollektion auf verschiedenen Shows und Events während der Berliner Fashion Week zeigen und konnte so spannende Kontakte knüpfen.

Um mich während meines Masters weiter zu spezialisieren und meine Design-Identität zu vollenden, studiere ich momentan Menswear Design am London College of Fashion. Mich fasziniert es besonders, neue Silhouetten zu entwickeln und die klassischen und ungeschriebenen Regeln der Menswear zu brechen.

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Anna Heim - HTW Berlin

Skin to Skin

Long story short.

Ich zog für mein Bachelor-Studium an der HTW wieder in meine Geburtsstadt Berlin. Durch mein Praktikum bei MCQ Alexander McQueen entwickelte sich mein Design-Prozess enorm weiter und ich lernte London als kreativen Input zu schätzen. Nach dem Bachelor-Abschluss zog es mich wieder nach London, um dort meine kreative Identität zu finden.

Die Frage nach der Definition von Femininität in der Gesellschaft und Mode beschäftigt mich sehr. Mein Design richtet sich an diejenigen, die sich unsicher fühlen.

Momentan studiere ich am Central Saint Martins und erforsche meine Stimme als Designerin.

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Linda Herrmann - HTW Berlin

Coming from Creaky Roots

Mode begreife ich als Balance zwischen Handwerk, Design und Kunst.

Die Leidenschaft für alles Handwerkliche habe ich mir in meiner Kindheit von meinen Großeltern abgeschaut. Inspiriert von meinen Großmüttern, die als Strickerin bzw. Näherin arbeiteten, begann ich 2015, an der HTW Berlin Modedesign zu studieren.

Neben meiner Liebe für Strick begann ich, mich dort und in meinem Praktikum bei dem nachhaltigen Modelabel ARMEDANGELS in Köln intensiv mit textiler Flächengestaltung zu beschäftigen. Da es meine Verantwortung als Designerin ist, immer die Konsequenzen der hergestellten Kleidungsstücke mitzudenken, verwende ich ausschließlich nachhaltige Materialien.

In meiner Bachelorarbeit habe ich daher unter anderem mit heimischen Weiden geflochten. Neben meinem Studium arbeite ich bei DearGoods, einem Laden für nachhaltige, vegane und faire Mode.

Anna Büser - HTW Berlin

INFANTIL

Servus, ich bin Anna und komme ursprünglich aus Franken, konnte aber dem Reiz der Großstadt nicht widerstehen und entschloss mich deshalb, mein Modedesign-Studium in Berlin zu absolvieren.

Ich wählte die HTW als Studienort, da ich dort durch die vielfältigen technischen Möglichkeiten sehr gut meine Ideen umsetzen konnte. Darüber hinaus liebe ich es schon immer zu zeichnen. Mein besonderes Interesse gilt deshalb der Print-Erstellung, vorzugsweise aus meinen eigenen Malereien.

Mode ist für mich Spaß. Das kreative Schaffen weckt in mir Neugierde, mein inneres Kind und die Lust, immer weiterzumachen und Neues zu entdecken. Genau das bewog mich auch dazu, die Prints zu meiner Bachelor-Kollektion ‚Infantil‘ zu erstellen, die von meinen eigenen Kinderzeichnungen inspiriert ist.

Die Kleidungsstücke sollen auch den Beobachter zum Entdecken und Anfassen anregen. Es ist mein Ziel, mit der textilen Oberfläche und den Prints zu experimentieren und dabei eine Verbindung zwischen Zwei- und Dreidimensionalität zu schaffen. Dies erreiche ich, indem ich die Stoffoberfläche durch viele verschiedene Techniken (z.B. Plotten, Sticken, Plissieren, Falten) bearbeite. Die experimentellen Teile bleiben im Kontext der Kollektion immer noch tragbar. Dies wird auch durch die Ergänzung der Kollektion durch klassischer geschnittene Teile ermöglicht.

Das Schaffen von Kunstwerken und die Verwendung dieser für Prints, sowie die vielfältige Oberflächengestaltung von Textilien (auch in einem funktionalen Kontext) möchte ich in einem Master-Studium intensivieren und das volle Potential meiner Ideen ausschöpfen.

Lena Pisarz - HTW Berlin

Dialog - Distanz · Toleranz · Akzeptanz · Sinti und Roma

Mode ist für mich nicht nur Mode – und Mode allein reicht mir nicht aus.

Meine Überzeugung ist, dass die Mode als eine Form der Kunst die Gesellschaft beeinflussen und sensibilisieren kann. Aufgewachsen bin ich mit Weltoffenheit, Gleichberechtigung und dem Unverständnis für Vorurteile und Stereotype.

Diese Offenheit ermöglicht mir meine wandelbare Kreativität. Nur durch das Interesse und die Initiative, sich mit gesellschaftskritischen Themen und Problemen auseinanderzusetzen, kann eine Änderung erzielt werden. Meinungen können auseinandergehen, Diskussionen finden statt – bedeutsam sind die Initiative und das Interesse zum persönlichen Gespräch.

Kann Mode ein Impulsgeber für eine gesellschaftliche Debatte sein? Ja, kann sie! Mit meiner Masterarbeit ‚Dialog · Distanz · Toleranz · Akzeptanz · Sinti und Roma‘ biete ich eine Annäherung und Auseinandersetzung an.

Jede einzelne Person in der Gesellschaft sollte die Geschichte der Sinti und Roma kennenlernen. Es müssen Dialoge stattfinden, um eine Erinnerungskultur zu ermöglichen – eine Geschichte wie die ihre darf nicht in Vergessenheit geraten.

Deshalb müssen wir – alle Mitglieder der Gesellschaft – Signale senden und Zeichen setzen. Eine Akzeptanz wird nur erreicht, indem wir Dialoge führen. Ich bin Lena Pisarz.

Nathalie Weber - HTW Berlin

Feinfühlig

In dieser Zeit, in der Kleidung im Überfluss existiert, ist für mich die einzig logische Konsequenz, nicht noch mehr ‚Waste‘ zu produzieren, sondern einen wirklichen Nutzen zu schaffen.

Faire Produktionsbedingungen, ökologische Herstellung, sowie die Sicherstellung des Tierwohls bildeten die Grundlage zur Erstellung meiner Kollektion ‚Feinfühlig‘ für hochsensible Frauen.

Mein Name ist Nathalie Weber und ich bin 1994 in der Schweiz geboren. Nach einem Grundkurs an der Schweizerischen Textilfachschule nahm ich an der ESMOD Berlin mein Studium auf und absolvierte zwei Jahre später ein Praktikum bei Marina Hoermanseder in Berlin. Mein letztes Studienjahr verbrachte ich an der HTW Berlin.

Nachdem ich im Frühjahr 2019 meinen Bachelor abschloss, gründete ich das Label ‚August Antler‘, das nachhaltige und abschirmende Schweizer Lederprodukte kreiert.

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Yevheniia Luchko - HTW Berlin

Apophis. Ein ägyptischer Gott und ein gleichnamiger Asteroid

Meine Wurzeln liegen in der Ukraine, in der ich geboren bin und wo ich meine Jugend verbrachte.Eine meiner Leidenschaften seit meiner Kindheit ist die kreative Arbeit, insbesondere das Gestalten von Kleidung.

Vor über 6 Jahren zog ich nach Berlin und bin den ersten Schritt gegangen, um meinem Traum näher zu kommen: Das Modedesign-Studium an der HTW Berlin. Die Mode ist meine große Leidenschaft und ist ein wichtiger Teil meines Lebens.

In meinen Arbeiten mag ich es, Mode und Kunst zu verbinden, um so besondere und einzigartige Designs zu entwerfen. Mein Praktikum absolvierte ich im Friedrichstadt-Palast, wo ich Mister Pearl für die aktuelle VIVID Show von Philip Treacy assistierte.

Mittels meiner Kreationen möchte ich den Zauber des Theaters in den Alltag bringen. Dabei spielt die Qualität und Handarbeit in meinen Kollektionen eine entscheidende Rolle. Ich liebe es, mit Materialien zu experimentieren und etwas Neues zu entwickeln.

Ach ja, mein Name ist Yevheniia Luchko.

Felicia Boesche - HTW Berlin

Zwischen Geometrie und Spiel

Ich komme gebürtig aus Braunschweig, wo ich vor dem Studium bereits ein Jahrespraktikum in der Kostümabteilung am Staatstheater absolvierte.

2015 bin ich dann für das Modedesign-Studium an der HTW nach Berlin gezogen. Im Rahmen des Praxissemesters arbeitete ich in der Kostümabteilung für den Kinofilm ‚Traumfabrik‘ und war bei weiteren Projekten für das Kostümbild und auch Styling verantwortlich.

Anastasia Bogonos - HTW Berlin

alea

Geboren und aufgewachsen bin ich in der russischen Hafenstadt Wladiwostok.

Nach einem sechsjährigen Aufenthalt in China zog ich nach Berlin, um das Bachelor-Studium Modedesign an der ESMOD zu beginnen. Später absolvierte ich den Master an der HTW Berlin und freue mich, hier meine Abschlusskollektion zu präsentieren.

Seit 2015 arbeite ich als Freelancerin bei Berliner Luxus-Modelabels (Maisonnoée, Julian Rehbock u.a.) und unterstütze diese mit meinen Schnittkenntnissen und im Design. Die dort erlernten Fähigkeiten für die Perfektionierung der Schnitte und der Passform erlauben es mir, mich in meinem eigenen Designprozess bewusst von solchen Idealen zu distanzieren, um avantgardistische, multifunktionale Kleidungsstücke zu kreieren.

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Ruben Vogt - HTW Berlin

How to speak Poetry

Mein Studium schloss ich im April 2019 an der HTW Berlin ab, in dessen Verlauf ich unter anderem ein Auslandssemester an der AMFI Amsterdam und ein Praktikum in Antwerpen absolvierte.

Vor, während und nach meinem Studium legte und lege ich größten Wert auf praxisorientierte Erfahrungen, was zu regelmäßigen Arbeitsaufenthalten in Paris führte.

Alexander Arnold - Lette Verein Berlin

Hunting Blossom

Bevor ich 2019 im Lette Verein Berlin den Abschluss als Modedesigner absolvierte, besuchte ich die Staatliche Ballettschule Berlin.

Als Kostümassistent sammelte ich Erfahrungen in diversen Fernsehproduktionen, darunter ‚Tatort Saarbrücken‘ und ‚In aller Freundschaft‘ für die ARD sowie ‚Die Salzprinzessin‘ für RTL. Ich bin einer von acht Absolvent*innen der Meisterklasse 2019/20.

Leonie Grebe - Lette Verein Berlin

Homies

„Es ist alles wunderbar, solange Du die Kleidung gerne trägst und Dich darin auch entspannen kannst.“

Vor meiner Modedesign-Ausbildung im Lette Verein Berlin habe ich eine Ausbildung als Schneiderin abgeschlossen. Ich arbeite konzentriert mit natürlichen, nachhaltig produzierten Materialien in starken Farben unter den Aspekten Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Komfort.

Mit meiner Abschlusskollektion ‚Homies‘ gewann ich 2018 den Publikumspreis beim ‚Lette Design Award by Schindler‘. Im Anschluss war ich eine von acht Absolvent*innen der Meisterklasse im Lette Verein Berlin.

Seitdem arbeite ich als Freelancerin unter anderem für Filmproduktionen, wie die international vielbeachtete TV-Serie ‚Babylon Berlin‘ und ZDF-Fernsehspiele.

Jihun Ko - Lette Verein Berlin

Immanent (61%)

Das Verständnis und die Transformation von Silhouetten und Schnittstrukturen ist für mich das Wichtigste im Design-Prozess.

Ich bin in Korea geboren und aufgewachsen. Da mein Vater Designer ist, beschäftigte ich mich bereits von Kindesbeinen an mit Mode und Zeichnen. 2015 gewann ich einen Preis beim ‚Dong A International Kunstwettbewerb‘.

2015 absolvierte ich ein halbjähriges Praktikum bei der Designfirma ‚iduo‘, wo ich Einblicke in die Bereiche Produkt-und Kommunikationsdesign bekam. 2018 belegte ich den ersten Platz beim Wettbewerb ‚The House of Häagen-Dasz 48 Hour Collection‘.

Eva Warmke - Lette Verein Berlin

Apokalypse in zwei Akten

Mode bedeutet für mich, gesellschaftlich und politisch tätig zu sein. Denn Mode kann einen direkten Einfluss darauf haben, wie wir über die Welt denken.

Ich möchte durch meine Kreationen auf Missstände aufmerksam machen und festgefahrene Meinungen zu Ästhetik hinterfragen. In meiner Mode spiegelt sich, wie ich die Welt um mich herum wahrnehme. Es ist mir wichtig, mit meiner Mode einen anderen Blickwinkel zu zeigen.

Hinter meiner kreativen Arbeit steckt immer auch eine tiefgründige Recherche zum Thema. So sind viele Themen auch nicht auf den ersten Blick erkennbar und werden erst durch weitere Interpretationen sichtbar.

Ich habe mich während meiner Zeit am Lette Verein Berlin vor allem mit dem Begriff der Effemination auseinandergesetzt.

Meine Modelle werden durchaus auch als provokant aufgefasst. Mein Motiv ist es aber nicht, Mode nur um des Schocks willen zu kreieren. Ich möchte für andere einstehen und nehme Kritik an meinen Modellen dafür nur zu gerne in Kauf.

Jetzt kann ich mich in der Meisterklasse des Lette Vereins Berlin kreativ weiterentwickeln. Ich studiere außerdem Nachhaltiges Management an der TU Berlin, um später beruflich zu dem sehr notwendigen Wandel in der Modeindustrie beizutragen.

Kira Zander - Lette Verein Berlin

Desertifikation

„Wer glaubt, sein Ziel erreicht zu haben, wird faul“ (Jil Sander).

Immer in Bewegung bleiben, Neues sehen, lernen, schaffen – das ist mein Credo. So zog es mich von der dänischen Grenze nach Berlin, der Stadt der vielen Perspektiven und Möglichkeiten, um Modedesign zu lernen.

Was ich dabei mitnahm, war meine Verbundenheit mit der Natur, meiner wichtigsten Inspirationsquelle. Sie bietet mir unerschöpfliche Impulse und besinnt mich auf das Wesentliche, Beständige.

Alina Herzau - Westsächsische HS Zwickau

Future Fixes

Ich bin Alina Herzau und habe im Juli 2019 meinen Bachelor in der Studienrichtung Modedesign an der Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg absolviert.

Für mich ist Mode ein Gesamtkonzept, in dem Präsentation und Kommunikation eine genauso große Rolle spielen wie das Design an sich. Aus diesem Grund reichen meine Interessen über das Gestalten von Kleidung hinaus.

Neben einem Praktikum bei Nobi Talai in Berlin und den damit verbundenen Eindrücken von der Paris Fashion Week, durfte ich auch in Lodz, Polen weitere Erfahrungen an der Akademie der Feinen Künste sammeln.

Momentan arbeite ich bei mytheresa.com im Bereich Styling in München.

Madeleine Haber - Westsächsische HS Zwickau

REVAMPED 54

Hi, ich bin Bekleidungstechnische Assistentin, Modedesignerin und Produktmanagerin.

Meine Ausbildungs- und Studienzeit habe ich in den beschaulichen Städtchen Naila und Schneeberg verbracht. Dort wurde es mir ermöglicht, mich vollkommen auf den Designprozess einzulassen und meine künstlerischen Ideen zu verwirklichen.

Während meines Auslandssemesters an der Moholy-Nagy-University in Budapest konnte ich viele Inspirationen, neue Herangehensweisen und positive Lebenserfahrungen sammeln.

Letztendlich habe ich eine Liebe zu neuen und innovativen Materialien, aber auch zu interessanten selbst erstellten Prints und Grafiken. Gerne kreiere ich schlichte und klassische Schnitte mit spannend gesetzten Teilungsnähten.

Ich bin Madeleine Haber, 26 Jahre alt und habe 2018 mit meiner Bachelor-Kollektion REVAMPED 54 den Mercedes Fashion Award gewonnen.

Ellen Judith Müller - Westsächsische HS Zwickau

KNIT[ed]it

PASSION – Während meines Modedesignstudiums entwickelte sich meine Leidenschaft für Strickdesign und -technik.

Zuerst an Handflach-, dann an computergestützten Strickmaschinen. Die Komplexität und Möglichkeiten dieser Technik faszinieren mich bis heute und beeinflussen meine gestalterische Herangehensweise.

PROGRESSION – Ein Praktikum bei KnitwearLab in den Niederlanden und bei der Strickdesignerin Susana Bettencourt in Portugal führten zu der Kollektion KNIT[ed]it, die ich u.a. in Zusammenarbeit mit einem Stricktechniker der TU Chemnitz umsetzte.

Aktuell absolviere ich meine Masterarbeit bei dem Strickmaschinenhersteller STOLL.

FUTURE GOAL – Mein Anspruch ist es, die strikte Trennung zwischen Designer und Stricktechniker in der Bekleidungsindustrie aufzubrechen und Designer für eine intensivere Auseinandersetzung mit der Stricktechnik zu sensibilisieren.

Kristin Noack - Westsächsische HS Zwickau

DO/CUT

Nach einer Ausbildung zur Damenmaßschneiderin folgte das Studium an der Angewandten Kunst Schneeberg in der Studienrichtung Modedesign.

Während dieser Zeit konnte ich meine Ideen in experimentellen und konzeptionellen Gestaltungsprozessen künstlerisch und praxisorientiert realisieren und einen Sinn für eine klare und reduzierte Formensprache entwickeln.

Das Bachelorstudium absolvierte ich mit meiner Kollektion ‚DO/CUT‘, die sich mit meiner Generation, der Generation Y, und zukunftsweisenden Designstrategien auseinandersetzt.

Das Bachelorstudium absolvierte ich mit meiner Kollektion ‚DO/CUT‘, die sich mit meiner Generation, der Generation Y, und zukunftsweisenden Designstrategien auseinandersetzt.

Jiri Spata - Westsächsische HS Zwickau

Antimonoton

Meiner Erfahrung nach ist die Wirkung von Mode stark geprägt von Menschen, Kulturen und im Besonderen der Kunst. Den Künsten, ihren Ausdrucksformen und der intensiven Beschäftigung mit Methoden zur Formfindung gilt mein besonderes Interesse.

Meine Suche nach einer Hochschule, an der ich ungestört und konzentriert studieren kann, führte mich zur Studienrichtung Modedesign an die Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg.

Dort bot sich mir die Möglichkeit, eine breite Palette an Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern – vor allem in Bezug auf die experimentelle Auseinandersetzung mit Materialien und Techniken.

In meinem Masterprojekt in Schneeberg, für das meine Bachelor-Kollektion ANTIMONOTON das Fundament bildet, möchte ich meine Arbeitsweise vertiefen und neue Designaspekte entdecken.

Linh Tran Thuy - Westsächsische HS Zwickau

Cultural Crossroads

Meine Familie und Freunde nennen mich Linh.

Ich bin 26 Jahre alt und in Hanoi/Vietnam geboren und aufgewachsen. Mit zehn Jahren kam ich nach Deutschland, und nach dem Abitur begann ich mit dem Modedesignstudium an der Angewandte Kunst Schneeberg.

Für mich war Mode am Anfang eine Faszination und ein Ausdrucksmittel der Persönlichkeit. Im Studium bemerkte ich schnell, dass Modedesign viel mehr bedeutet, als nur Kleidung zu kreieren.

Deshalb beschloss ich, nach dem Bachelorstudium meinen Masterabschluss in Modedesign zu absolvieren, um mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern.

Durch das Studium an der AKS, das sich durch eine praxisorientierte Ausrichtung und gut ausgestattete Werkstätten auszeichnet, konnte ich sehr viel mit auf den Weg nehmen und wende nun das gelernte Wissen bei meiner derzeitigen Arbeit bei der Witt Gruppe an.

Sylvia Weber - Westsächsische HS Zwickau

Avantgarde Workwear

Mein Weg als Designerin begann zunächst autodidaktisch, bevor ich mich dazu entschloss, Modedesign zu studieren.

In meinem Studium in Schneeberg und in einem Praktikum bei Augustin Teboul bekam ich die Möglichkeit, mich von meinem bisherigen Verständnis von Mode zu lösen und mich in experimenteller Designentwicklung, Drapage und Flächengestaltung zu üben.

Meine Passion für Funktionsbekleidung entwickelte sich in verschiedenen Studienprojekten mit W. L. Gore und Wattana. Eine besondere Herausforderung wurde für mich der Widerspruch zwischen Anpassung und künstlerischer Autonomie.

Heute, in meinem Job als Designerin in der Firma Wattana, kann ich meine Arbeitsweise gezielt weiterentwickeln.

Im Fokus steht für mich, innovative Funktionalität, Qualität im Design und in der Schnittgestaltung sowie Limitierungen durch Produktionsvorgaben gekonnt miteinander zu vereinen.

Maria Vasquez - Westsächsische HS Zwickau

Cultural Traces - Tropical Shades

Ich heiße Salomé Buitrago und bin 1997 in Cali, Kolumbien geboren.

Nach einem Jahr Modedesignstudium und gleichzeitigem Deutschkurs in Kolumbien habe ich mich entschieden, meinen akademischen Prozess in Deutschland fortzusetzen.

Im Jahr 2015 kam ich an die Fakultät für Angewandte Kunst in Schneeberg, um Modedesign zu studieren. Hier hatte ich die Möglichkeit, meine Kenntnisse zu vertiefen, meine Leidenschaft für Design zu entwickeln und meinen Stil als Designer zu erkennen.

Während dieser Zeit entwickelte ich das Interesse, verschiedene Aspekte unterschiedlicher Kulturen in jedes Designkonzept zu integrieren. So entdeckte ich den Einfluss meines kulturellen Hintergrunds und der damit verbundenen Erfahrung des Kulturaustauschs auf meine Gestaltungsweise.

Im Jahr 2019 habe ich meine Abschlusskollektion ‚Tropical Shades – Cultural Traces‘ fertiggestellt, mit der ich den Mercedes Fashion Night Award 2019 gewann. Tropical Shades ist das Ergebnis einer kulturellen Mischung, in der sich die Philosophie der Transkulturalität widerspiegelt.

Seit meinem Bachelorabschluss arbeite ich im Bereich Creative Development Boss Womenswear Smart Casual bei der Firma Hugo Boss in Metzingen

Caro Becker - HfK Bremen

Das Fragment: Mensch vs. Stein

Ich begann meinen Werdegang als Designerin mit einer klassischen Schneiderlehre in Berlin.

Im anschließenden Studium ‚Integriertes Design‘ an der Hochschule für Künste in Bremen, war es mir wichtig, innerhalb des Studiums einen reflektierten, kritischen Umgang mit Mode und eine klare, eigene Position als Designerin entwickeln zu können.

Während des Studiums nahm ich deshalb wiederholt an Projekten teil, die sich über verschiedene Designdisziplinen erstreckten, wobei Mode immer einen festen Studienschwerpunkt für mich darstellte.

Während dieser Zeit entwickelte ich das Interesse, verschiedene Aspekte unterschiedlicher Kulturen in jedes Designkonzept zu integrieren. So entdeckte ich den Einfluss meines kulturellen Hintergrunds und der damit verbundenen Erfahrung des Kulturaustauschs auf meine Gestaltungsweise.

Thematisch waren für mich alternative Herstellungs-, Ausstellungs- und Inszenierungsprinzipien sowie die Auseinandersetzung mit Subkulturen wichtig. Insbesondere die Beobachtungen meiner Generation, deren Selbstdarstellung und -wahrnehmung.

Felipe Asán Escobar - HfK Bremen

Poetic brutality and the death of a rabbit

Geboren und aufgewachsen in Ecuador, zog ich vor über 7 Jahren nach Deutschland.

Während meines Studiums verstärkte sich in mir der Wunsch, einen Ausdruck meiner eigenen Gender-Identität zu finden – ein Wunsch, der mit der Realität meiner Erziehung und meines kulturellen Hintergrunds im Konflikt stand.

Während der Zeit dieser sehr persönlichen Entdeckungserlebnisse benutzte ich meine Arbeit, um mich selbst weiter zu definieren.

Meine Arbeit kombiniert Elemente der Queer Culture, der traditionellen Menswear und meine persönlichen Erfahrungen in Bezug auf gesellschaftliche Ideale. Sie denkt Konventionen der Männlichkeit um und kreiert neue Ideale um den männlichen Körper.

Innerhalb der Beschränkungen dessen, was es heißt, männlich oder weiblich zu sein, vereine ich spielerisch verschiedene Stereotypen, indem ich ihre Grenzen verwische und sie auf harmonische Weise neu erfinde.

Sassan Eskandarian - HfK Bremen

Who Sampled, Who Cares?

Durch das Studium an der HfK Bremen bin ich ein integriert-interdisziplinär ausgebildeter Designer.

Meine Arbeiten lassen sich jedoch hauptsächlich im Modedesign einordnen. Neben den klassischen und neuen Technologien des Designs ist die Musik ein wichtiger Bestandteil meiner gestalterischen Arbeiten.

Außerdem beschäftige ich mich mit der Bedeutung von Kleidung in Bezug auf Identität und Assoziation.

Sarah Frede - HfK Bremen

modern ghost story

Ich absolvierte den Masterstudiengang ‚Integriertes Design‘ an der Hochschule für Künste Bremen im Masterstudio ‚Mode, Mensch und Gesellschaft‘.

Ich arbeite und recherchiere dort an den Schnittstellen von Natur und Technologie. In meiner interdisziplinären Arbeitsweise gehe ich gerne Kooperationen mit Kreativen aus anderen Disziplinen ein.

Ich teste dabei die Möglichkeiten von neuen Technologien für zeitgenössisches Modedesign. Dafür benutze ich neue Tools wie 3D-Scanner in einer spielerischen und intuitiven Art und Weise, die mir erlauben, Inspiration an den Rändern von Realität und Virtualität zu finden.

Ein starker Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von neuen Oberflächen und der Manipulation von Materialien.

Mehr Infos zu Sarah Frede...

Daniel Pantaleo - HfK Bremen

Call me a Taxi

Ich bin halb Italiener, halb Ungar, in Neapel geboren und in der Toskana aufgewachsen.

Am Istituto Superiore per le Industrie Artistiche (ISIA Firenze) absolvierte ich meinen Bachelor in Industrie- und Kommunikationsdesign. Im Oktober 2019 schloss ich erfolgreich mein Masterstudium im Studio ‚Mode, Mensch und Gesellschaft‘ an der Hochschule für Künste Bremen (HfK Bremen) ab.

Erste Berufserfahrungen erwarb ich durch Praktika in der Haute Couture-Abteilung von Vivienne Westwood, London, sowie in den Phasen der Show-Vorbereitung bei Westwood und Rick Owens Men, Paris.

Für mich ist in der Mode alles wichtig und gleichzeitig ein Spiel.

Marie Siekmann - HfK Bremen

mother - Eine Kollektion über Aneignung.

Ich bin Mode- und Kostümdesignerin. Um Kollektionen zu entwickeln, arbeite ich mit selbstkonstruierten, abstrakten Gestaltungssystemen.

Die Suche nach ausgedienten Materialien, die in ihrem ursprünglichen Zweck keine Verwendung mehr haben, und die prozessorientierte Auseinandersetzung mit diesen sind ebenso zentral.

2016 gründete ich mit zwei weiteren Designerinnen das Secondhand-Label SOSH, das sich in einem schnelleren, effektiveren, naiveren Umgang mit Aneignung auseinandersetzt.

Als Kostümdesignerin habe ich das Tanz-Stück ‚Atara‘ von Reut Shemesh begleitet, das 2019 im Kampnagel-Theater in Hamburg entwickelt und international aufgeführt wird.

Mehr Infos zu Marie Siekmann...

Maja Spence - HfK Bremen

OBJECT/SUBJECT

Das Betrachten der Mode in ihrer menschlichen Dimension ist der Ausgangspunkt meiner gestalterischen Arbeit.

Mode als Phänomen der Grenze zu erleben, die nach innen auf emotionaler, strukturbildender Ebene wirksam ist und nach außen in komplexer Weise der Kommunikation und sozialen Zuordnung dient, ist dabei von besonderem Interesse für mich.

Während des Studiums an der HfK Bremen entdeckte ich, dass sowohl das Zusammenspiel von Spaß und Intuition in der Praxis, als auch Verantwortung und Bedachtsamkeit in Konsum und Kontext der Mode für das Entwickeln meiner Ideen ausschlaggebend ist.

Luca Josefine Voß - HfK Bremen

Fiktion WIR

Nicht mehr lange, dann folgen hier alle Infos zu Lucas Kollektion "Fiktion WIR"!

Johanna Frahm - KHS Halle

RACING HEARTS

1989 in Ost-Berlin geboren und als Wendekind in der Berliner Einheit aufgewachsen. Mit 13 Jahren erfolgte die ungefragte, familiengelenkte Umsiedlung ins Thüringer Kleinstadt-Exil.

Die ländliche Umgebung hat meine Leidenschaft für Western geweckt. Nach fünfjährigem Aufenthalt in Jena samt Abitur und prägender Jugend folgte die Flucht zurück in die Hauptstadt.

Großstadt oder Land, eine Identitätskrise, die mich seitdem begleitet. Nach der Ankunft in Berlin folgte eine Ausbildung zur Maßschneiderin inmitten der Ku’dammer Schickeria. 2014 erneuter Perspektivenwechsel, diesmal nach Sachsen-Anhalt, um ein Modedesign-Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale zu beginnen.

2019 Bachelor oft Arts, sowie Studentin im Masterstudiengang Conceptual Fashion Design. Meine Arbeiten beschäftigen sich stets mit der Inszenierung von Identitäten, Individuen und ihren Subkulturen.

Die charakterliche Definition des Einzelnen zu seinem Umfeld mit Hilfe von Symbolen, Codes, Zeichen, Formen und Farben anhand seiner Kleidung ist ein wesentlicher Aspekt, dem ich mich immer wieder voller Faszination annähere und diesen durch die Gestaltung persönlicher Blickwinkel beantworte.

Philipp Fritsche - KHS Halle

Wesen

1993 im Nachwende-Dresden geboren, bis sieben im klassischen Plattenbau Prohlis und anschließend in idyllischer Haushälfte in Dresden Niedersedlitz aufgewachsen.

Seit Oktober 2014 studiere ich Modedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und bin mittlerweile seit Januar 2019 Eigentümer eines Bachelor of Arts.

Seither bin ich im Masterstudiengang ‚Conceptual Fashion Design‘, ebenfalls in Halle, eingeschrieben und absolviere momentan ein Praktikum bei MALAIKARAISS in Berlin.

Hochwertige Textilien, handwerklich gute Verarbeitung und eigenhändige Veredlung der Materialien durch Siebdruck oder Stickereien sind Grundprinzipien meiner Kollektionen. Im Mittelpunkt steht immer ein Frauenbild – sei es empfindsam, herb, stolz, frei…

Am Ende bildet sich aus den einzelnen Arbeiten ein großes Gesamtbild: generell verliebt ins Detail, verspielt und doch nicht kitschig, hoffnungslos romantisch und trotzdem ernst, dramatisch, dabei aber stets elegant.

Sandra González Leal - KHS Halle

BRUCHGEFAHR

In meinem Perso steht: Ich bin deutsch.

In meiner Hose: Ich bin 40.

Im Internet: Ich bin Sala Rodriguez.

Eigensinnigkeit wäre eine zutreffende Beschreibung.

Zutreffend wäre auch, dass ich nicht gern über mich schreibe, sondern dass meine Arbeiten Narrative erzählen.

Um dennoch ein kurzes Bild von mir zu geben: Ich bin in Ostdeutschland sozialisiert, habe verschiedene Performances durchlebt: angestellt, selbstständig, Schülerin, Auszubildende, Hartz4-Empängerin, Studentin.

Karo ist mein Favourite, die schönste Verbindung, ein Muster, ein Treffen einer waagerechten und längsgerichteten Linie, ein Koordinatenpunkt, eine Begegnung im Raum.

Für mich gibt es keine Selbstverständlichkeiten wie Heimat, Identitäten und Normen. Mich beschäftigen Fragen über Intimität, Verletztheit, Schutz, Liebe, das Gesagte und das Unausgesprochene.

Pascal Konradi - KHS Halle

Hounds

Geboren und aufgewachsen in einer beschaulichen Stadt im idyllischen Süden Deutschlands, bin ich 2012 zum Studium an der Burg Giebichenstein nach Halle gezogen.

Über einen Umweg bin ich dann 2017 – nach zwei Gastsemestern in der Mode und dem Bachelor in Kommunikationsdesign – schließlich für meinen Master in die Modeklasse der Burg gekommen, den ich diesen Sommer abschloss.

Fokus meiner Arbeit ist ein persönlicher Blickwinkel auf ein sensibles, romantisches und zartes Männerbild. Klare Silhouetten greifen klassische Elemente der Herrenmode auf, in denen Zitate und Details der Damenbekleidung ihren Platz finden.

Material, Farbkonzepte und textile Veredelungen wie Stickerei oder Siebdruck unterstützen dabei den Gedanken des empfindsamen Mannes.

Lea Schweinfurth - KHS Halle

NOT_A_STUDIO

Mode ist beides zugleich für mich, “trouble and paradise”.

Mode als Vehikel für Selbstausdruck, Kommunikation und lustvolle Spielerei ist paradiesisch.Die Modeindustrie in ihrer Gesamtheit hingegen peinigend für Umwelt und menschliches Wohl.

Durch meinen Fokus auf Nachhaltigkeit in der Mode und die Entwicklung nachhaltiger Konzepte, die Nachhaltigkeit sowohl gestalterisch diskutieren, als auch Modeinteressierte und Konsument*innen aufklären, möchte ich aktiv am Zeitgeschehen mitwirken und Teil der Debatte über zeitgemäße und fortschrittliche Mode sein.

Ich bin Lea. Ursprünglich komme ich aus Frankfurt und absolvierte im Sommer 2019 meinen Master in Modedesign mit dem Projekt NOT_A_STUDIO an der Burg Giebichenstein in Halle. Zwischen meinem Bachelor- und Masterstudium lebte ich in Los Angeles und New York und arbeitete bei BERNHARD WILLHELM und EDUN.

Mein Interesse an nachhaltigen Konzepten und Inhalten entwickelte sich im Laufe meines Studiums und ist heute Fokus meines Schaffens und somit auch meines derzeitigen Projektes.

Mehr Infos zu Lea Schweinfurth...

Jung-Eun Yang - KHS Halle

2.5D (PROZESS von 2D zu 3D)

Ich begann mein Modedesign-Studium in Korea und absolvierte meinen Bachelor an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle.

Gleichzeitig arbeitete ich als Styling Assistentin bei Lookbook Fotoshootings für ‚Samsung Galaxy Suit Design‘ und war nebenbei als Modeberaterin bei A.P.C. tätig.

Zurzeit arbeite ich bei einem Haute Couture Label in Berlin, um weitere praktische Erfahrungen in Schnittkonstruktion, Drapieren, Design, Research und handwerklicher Arbeit zu sammeln. Bei der Vorbereitung für die Fashion Week konnte ich viele neue Erfahrungen machen.

Ich experimentiere und spiele gern mit Schnitt-Konstruktionen, Farben, Digital-Druck und handwerklicher Arbeit. Mit dieser Herangehensweise entwickelte ich meine BA-Kollektion ‚2.5D (Prozess von 2D zu 3D)‘.

Meine BA-Kollektion ‚2.5D‘ übersetzt ein Experiment, welches zeigt, wie Details im Prozess von 2D zu 3D am menschlichen Körper zum Ausdruck kommen können.

Isabelle Bosien - FH Bielefeld

wohin wolln die mich

Mein Name ist Isabelle Bosien und ich studiere im Master Mode an der FH Bielefeld.

Ich liebe es, frei zu drapieren und dabei mit Formen und Silhouetten zu spielen. Diese Aspekte sind für mich die wichtigsten bei meiner Entwurfsarbeit.

Dabei arbeite ich eher intuitiv und ein bisschen chaotisch. Mich inspirieren Emotionen und ihre Vielschichtigkeit und jede Kunst, die von diesen erzählt.

Außerdem interessieren mich Subkulturen, die Rolle der Mode darin und die Verbindung zur Musik. Vor allem faszinieren mich die Clubkultur und die New Romantics der 80er Jahre.

Sandra Eden - FH Bielefeld

DUALIS

Ich bin Sandra Eden.

Ich liebe es, frei zu drapieren und dabei mit Formen und Silhouetten zu spielen. Diese Aspekte sind für mich die wichtigsten bei meiner Entwurfsarbeit.

Mich fasziniert die Vielfältigkeit der Mode. Sie variiert je nach Region, Kultur und persönlichem Geschmack. Mir bereitet es Freude, diese Vielfalt zu entdecken und hieraus Neues zu schaffen, wie auch Wege zu finden, durch experimentelles Arbeiten bekannte Formen zu verändern.

Sowohl durch ein bewusstes System, aber auch durch praktisches Experimentieren und dem hiermit verbundenen Zufall entstehen neue interessante Formen und Silhouetten. Meine an der FH Bielefeld entstandene Bachelor-Kollektion DUALIS veranschaulicht dieses. Zwei gegensätzliche Stilrichtungen werden verbunden und neue Formen entstehen.

Romana Haake - FH Bielefeld

Coding Paradise

Das Elixier meiner gestalterischen Arbeit finde ich in Inspirationen aus Kultur, Kunst und Soziologie.Wobei die Übersetzung meiner Recherche in bestechende Farbkompositionen und Printdesigns für mich stets eine überaus wichtige Rolle spielt.

Neben diesen Aspekten beschäftigte mich in meiner MA Abschlusskollektion ‚Coding Paradise‘ aber vor allem der funktionell-nachhaltige Charakter von Kleidung und wie diese sich an die Bedürfnisse des Menschen durch Transformation anpassen kann, oder sich – oppositionell zum Begriff der klassischen Bekleidung – in rudimentäre Details und dekorative Drapagen auflöst.

Das Spiel zwischen ‚good taste – bad taste‘ und der Einbezug einer Computerästhetik, wie sie die Subkultur der Hacker ausmacht, führte zu einem Stil, den ich als ‚postdigitalen Funktionschic‘ bezeichnen würde und der signifikant für meine tüftlerische Art zu arbeiten ist.

Meinen BA und MA absolvierte ich in Bielefeld, wo ich lebe und neben meiner Selbständigkeit im druckgrafischen Bereich auch als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Bielefeld tätig bin.

In naher Zukunft zieht es mich allerdings in die Ferne, wo ich mir ein Anstellungsverhältnis bei einem Label mit starken Sportswear-Einflüssen und einer nachhaltigen Produktionskette wünschen würde.

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Rebecca Heine - FH Bielefeld

n´existent

Wir sind Dinara Nenortaite und Rebecca Heine, haben beide an der Fachhochschule Bielefeld Modedesign studiert und leben in Berlin.

Die Masterkollektion ‚n’existent‘ beschreibt den fragilen Moment der Erinnerungsbildung, bei dem die Erinnerungslücke zu einem sichtbaren Designelement einer Modekollektion wird.

Tragbarkeit und konkrete Silhouetten definieren die Kollektion. Sie übersetzt typisch feminine Formen der 1950er Jahre in eine Menswear Kollektion und verbindet sportliche und elegante Elemente zu einer spannenden Silhouettensprache.

Schon in unseren Bachelorarbeiten haben wir uns gegenseitig immer in unseren Kollektionsentwicklungen unterstützt und nun den Master genutzt, um die Zusammenarbeit auszubauen und zu einem festen Team zusammenzuwachsen.

Ich, Dinara, habe direkt im Anschluss an mein Studium begonnen, an der FH Bielefeld zu unterrichten und freue mich, meine Leidenschaft für Mode und Design weitergeben zu können. Rebecca arbeitet als Maßschneiderin und Designerin in Berlin.

Dinara Nenortaite - FH Bielefeld

n´existent

Wir sind Dinara Nenortaite und Rebecca Heine, haben beide an der Fachhochschule Bielefeld Modedesign studiert und leben in Berlin.

Die Masterkollektion ‚n’existent‘ beschreibt den fragilen Moment der Erinnerungsbildung, bei dem die Erinnerungslücke zu einem sichtbaren Designelement einer Modekollektion wird.

Tragbarkeit und konkrete Silhouetten definieren die Kollektion. Sie übersetzt typisch feminine Formen der 1950er Jahre in eine Menswear Kollektion und verbindet sportliche und elegante Elemente zu einer spannenden Silhouettensprache.

Schon in unseren Bachelorarbeiten haben wir uns gegenseitig immer in unseren Kollektionsentwicklungen unterstützt und nun den Master genutzt, um die Zusammenarbeit auszubauen und zu einem festen Team zusammenzuwachsen.

Ich, Dinara, habe direkt im Anschluss an mein Studium begonnen, an der FH Bielefeld zu unterrichten und freue mich, meine Leidenschaft für Mode und Design weitergeben zu können. Rebecca arbeitet als Maßschneiderin und Designerin in Berlin.

Kristina Koslow - FH Bielefeld

Äyel - Mulher

Nachdem sich unsere Wege schon ein paar Mal zufällig gekreuzt hatten, fanden wir vor 5 Jahren bei der Organisation einer Ausstellung zusammen.

Seit dieser ersten Zusammenarbeit haben wir den restlichen Weg an der FH Bielefeld gemeinsam begangen, Projekte auf die Beine gestellt und Kollektionen kreiert.

Neben einem ähnlichen Verständnis für Ästhetik und einer übereinstimmenden Vorstellung von Mode und ihrer Welt, haben sich auch unsere privaten Interessen seit jeher überschnitten, so dass wir sowohl politisches Interesse als auch ehrenamtliches Engagement zusammen bestreiten konnten.

Eben diese politischen und gesellschaftlichen Themen, die uns im Privaten berühren, sind uns auch in Hinblick auf unsere Arbeit in der Mode wichtig. Zu den zentralen Themen unserer Masterkollektion ‚Äyel – Mulher‘ (kasachisch: Frau*; portugiesisch: Frau*) zählt daher die Auseinandersetzung mit sexistischen Strukturen im Kunst- und Modebereich.

Wir sind insbesondere auf Bewegungen, wie die der Guerilla Girls, und Texte, wie dem 1971 von der Kunsthistorikern Linda Nochlin veröffentlichten Essay "Why Have There Been No Great Women Artists", eingegangen.

Im Kontext der Mode rückte für uns der Mythos um das männliche Designergenie in den Fokus, den oftmals als Darling oder auch Wunderkind Bezeichneten. Für unsere visuelle Inspiration setzten wir uns mit unseren Mutterländern und ihren kulturellen Bekleidungen, Bräuchen und Künsten auseinander, schöpften daraus Text- und Bildmaterial, das ausschlaggebend für unsere farbliche Orientierung, Drapiertechniken und gezeichneten Prints war.

Das dritte Element unserer Arbeit rückte Webtechniken in den Vordergrund und animierte uns, über die Arbeit am Handwebstuhl hinauszudenken und eigene Techniken zu entwickeln.

Liliana Schneebeli - FH Bielefeld

Äyel - Mulher

Nachdem sich unsere Wege schon ein paar Mal zufällig gekreuzt hatten, fanden wir vor 5 Jahren bei der Organisation einer Ausstellung zusammen.

Seit dieser ersten Zusammenarbeit haben wir den restlichen Weg an der FH Bielefeld gemeinsam begangen, Projekte auf die Beine gestellt und Kollektionen kreiert.

Neben einem ähnlichen Verständnis für Ästhetik und einer übereinstimmenden Vorstellung von Mode und ihrer Welt, haben sich auch unsere privaten Interessen seit jeher überschnitten, so dass wir sowohl politisches Interesse als auch ehrenamtliches Engagement zusammen bestreiten konnten.

Eben diese politischen und gesellschaftlichen Themen, die uns im Privaten berühren, sind uns auch in Hinblick auf unsere Arbeit in der Mode wichtig. Zu den zentralen Themen unserer Masterkollektion ‚Äyel – Mulher‘ (kasachisch: Frau*; portugiesisch: Frau*) zählt daher die Auseinandersetzung mit sexistischen Strukturen im Kunst- und Modebereich.

Wir sind insbesondere auf Bewegungen, wie die der Guerilla Girls, und Texte, wie dem 1971 von der Kunsthistorikern Linda Nochlin veröffentlichten Essay "Why Have There Been No Great Women Artists", eingegangen.

Im Kontext der Mode rückte für uns der Mythos um das männliche Designergenie in den Fokus, den oftmals als Darling oder auch Wunderkind Bezeichneten. Für unsere visuelle Inspiration setzten wir uns mit unseren Mutterländern und ihren kulturellen Bekleidungen, Bräuchen und Künsten auseinander, schöpften daraus Text- und Bildmaterial, das ausschlaggebend für unsere farbliche Orientierung, Drapiertechniken und gezeichneten Prints war.

Das dritte Element unserer Arbeit rückte Webtechniken in den Vordergrund und animierte uns, über die Arbeit am Handwebstuhl hinauszudenken und eigene Techniken zu entwickeln.

Lisa Salomon - FH Bielefeld

DAILYFUNCTIONALFASHION

Ich heiße Lisa Salomon und bin 1994 in Bielefeld geboren.

Mein erstes Praktikum in der Mode absolvierte ich 2009 bei Annette Görtz. Für mich stand somit schon sehr früh fest, dass ich nach meinem Abitur Modedesign studieren wollte.

An Mode fasziniert mich besonders der Mensch, der hinter oder unter der Kleidung steckt. Mode, als für mich kommerziellste Form der Kunst, erzählt immer auch eine Geschichte über den Menschen, der sie trägt.

Die Frage „Warum tragen wir das, was wir tragen?“ beschäftigt mich maßgeblich in meiner Arbeit. Die Kriterien herauszuarbeiten, anhand derer wir unsere Kleidung auswählen, stellt für mich die wesentliche Grundlage von konzeptioneller Mode dar.

Alltagsfunktionskleidung zu schaffen, die diese Kriterien einbezieht, thematisiert meine im Januar 2019 an der FH Bielefeld veröffentlichte Bachelorarbeit.

Eine Ausstellung im Historischen Museum Bielefeld, eine Veröffentlichung in der Vogue Germany und die Nominierung für den German Design Award 2020 machte meine Arbeit so auch einem breiteren Publikum zugänglich.

Ich freue mich sehr, meine Arbeit nun im Rahmen der Neo.Fashion. 2020 zu zeigen. Derzeit arbeite ich im Kreativ-Styling der Simplicity Trade GmbH und habe das Masterstudium aufgenommen.

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Isabel Menke - FH Bielefeld

#FFFF00

Ich bin Isabel und habe im Sommersemester 2019 meinen Bachelor of Arts in Mode an der Fachhochschule Bielefeld absolviert.

Mittlerweile studiere ich dort im Masterstudiengang. Mich fasziniert an Mode, dass sie als eine Art visuelle Sprache funktioniert. Sie bietet mir die Möglichkeit, durch die Gestaltung von Bekleidung meine Haltung zu Themen, die ich wichtig finde, zu kommunizieren, sie sichtbar zu machen und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu zeigen.

Mit diesem Potential von Mode setze ich mich im Rahmen meines Masterstudiums auseinander.

Margarete Geisler - HAW Hamburg

UNDER CONSTRUCTION

Hi, ich bin Margarete Lou Geisler und in Berlin geboren.

Im Juli 2019 schloss ich mein Modedesign-Studium in Hamburg an der HAW erfolgreich ab. Zuletzt beschäftigte ich mich mit der beruflichen Geschlechtersegregation.

In meiner kreativen Arbeit befasse ich mich meist mit einer politischen Kritik, die ich durch meine Kollektionen zum Ausdruck bringe. Als Designerin bin ich sehr interessiert daran, dass meine Kollektionen auf etwas aufmerksam machen.

Zurzeit arbeite ich daran, mein eigenes Label zu gründen. Die Mode, die für mein Label produziert wird, findet ihren Ursprung in den vorherigen Kollektionen, die ich im Laufe meines Studiums designt habe. Daher bin ich auch interessiert daran zu lernen, wie die Abläufe in einem etablierten Label vonstattengehen.

Catharina Holtgrave - HAW Hamburg

Verlanden

Ich bin Catharina Holtgrave und absolvierte im Frühjahr 2019 meinen Bachelor in Modedesign an der HAW Hamburg.

‚Verlanden‘ ist der Titel meiner Bachelorarbeit, in der ich mich mit der Beziehung zwischen eigener Identität und familiärer sowie geografischer Herkunft auseinandersetzte.

Mich bewegen vor allem persönliche Themen. Eine Neugier nach dem Innen treibt mich an. Dieses aufzudecken und greifbar zu machen, ist mein Ziel. Ich arbeite konzeptuell und bewege mich an der Schnittstelle zwischen Mode, Kostüm und Kunst.

Nach meiner Ausbildung zur Damenmaßschneiderin konnte ich 2013 praktische Erfahrungen in den Kostümwerkstätten der Wiener Staatsoper sowie 2017 in London bei Vivienne Westwood sammeln. Im Sommer 2019 erreichte ich mit meiner Bachelorarbeit das Finale des European Fashion Awards FASH.

Aktuell befinde ich mich im Masterstudium an der HAW Hamburg.

Sonja Hormann - HAW Hamburg

Disintegration

Mein Name ist Sonja.

2019 schloss ich mein Masterstudium an der HAW Hamburg ab. Schwerpunkt meiner Masterarbeit sind biomorphe Transformationen, um organische Formen zu erfinden, die mit dem Körper eine Einheit bilden. Dazu entwickelte ich verschiedene Hand- und Maschinen-Stricktechniken, Färbungen, Batiken und Drapagen.

Meine Arbeiten haben immer ein emotionales Kernthema, das mich beschäftigt, und unter anderem über die Formen, Farben und das Material transportiert wird. Sei es Menschlichkeit, Melancholie oder in der Masterarbeit: ‚Disintegration‘ – Auflösung.

Maximilian Lüers - HAW Hamburg

Die Unheimliche Frau

Mein Name ist Maximilian Lüers, ich bin 25 Jahre alt und Absolvent der HAW Hamburg.

Seit Oktober 2019 arbeite ich als Schnittmacher in Antwerpen. In meinen eigenen Arbeiten beschäftige ich mich mit Oberflächen und den sogenannten Oberflächlichkeiten der Mode.

Idealisierte Darstellungen von Weiblichkeit faszinieren mich und sind für mich stetige, visuelle Referenzquellen. Der Ausgangspunkt meines gestalterischen Prozesses ist jedoch immer das Material, mit welchem ich arbeiten oder welches ich entwickeln möchte.

Ich löse Materialien aus ihrem traditionellen Umfeld oder klassischem Einsatzbereich heraus. Funktionales wird in einen dekorativen Kontext erhoben und neu kontextualisiert, während das Material dabei kontinuierlich in seiner Kostbarkeit oder Wertlosigkeit hinterfragt wird.

Sarah Niederau - HAW Hamburg

Insight Out

Ich bin in Hamburg geboren, wo ich bis heute lebe.

Nach dem Abitur war ich einige Jahre in einer Medienagentur im Bereich Print-Produktion tätig. Gleichzeitig setzte ich meine schöpferischen Ideen in den Bereichen Fotografie, Musik und Malerei um.

Schon seit meiner Kindheit ist mir klar, dass ich einen kreativen Beruf ausüben muss. Dort wurzelt auch mein großes Interesse für Kleidung. Seit der Geburt meiner Tochter habe ich den Entwurf von Kleidung als künstlerisches Ausdrucksmittel für mich entdeckt.

Wir können unser Innerstes – im wahrsten Sinne des Wortes – nach außen tragen oder aber uns verstecken. Es ist ein Spiel zwischen dem Inneren und dem Äußeren. Das ist es, was mich an Mode fasziniert.

Mein Modedesign-Studium an der HAW Hamburg schloss ich im Sommer 2019 mit dem Bachelor ab. Im Anschluss begann ich, dort im Master zu studieren. Das Spannungsfeld zwischen Design und Kunst/Installation ist ein weiteres großes Interesse von mir.

Katharina Rasch - HAW Hamburg

61° 7′ S , 55° 11′ W

Ich bin Katharina.

Die Leidenschaft für Mode und Kreativität haben mich aus dem Psychologie-Studium ins Modedesign-Studium gedrängt. Geblieben ist die Begeisterung für die menschliche Psyche, für Geschichte, für Politik und den soziokulturellen Wandel. Dominante Bestandteile meiner Designkonzepte.

Mode fungiert in meiner Designarbeit als konzeptionelles Medium, Geschichten erzählen und Aufmerksamkeit generieren zu können.

Joséphine Sagna - HAW Hamburg

Painting Fashion

Ich bin Joséphine Sagna, ich bin 30 Jahre alt und ich bin ein Hybrid: Mein Herz schlägt für die Mode und die Malerei.

Während meines Modedesign-Studiums an der HAW Hamburg tobte ich mich in beiden Disziplinen aus und organisierte sowohl Modenschauen als auch Ausstellungen. Am Ende stand im Sommer 2019 meine Bachelor-Abschlussarbeit – und eine Idee: beide Kreativfelder miteinander zu verweben.

Die Kollektion zeigt mein Interesse an handwerklich und künstlerisch geprägter Designarbeit und den Willen, Geschlechtergrenzen zu überwinden. Beim kreativen Schaffen sind für mich einige Themen besonders wichtig: Weiblichkeit, Geschlechterrollen, Zerrissenheit und die doppelte Identität der ‚Person of Colour‘.

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Charlotte Strindberg - HAW Hamburg

Lilith 2.0

Mode ist für mich Lebensfreude und der Ausdruck dessen, wie wir Menschen uns selbst sehen, aber auch wie wir gesehen werden wollen.

Die Freude am Leben in meinem Mutterland Norwegen ist auch etwas, das mich und meine Arbeit prägt. Das Glück der kleinen Dinge, die Verbundenheit zur Natur und die Offenheit der Menschen ist vielleicht auch das, was die skandinavische Zufriedenheit ausmacht.

Ich habe erst mit 31 Jahren angefangen zu studieren. Das Bedürfnis zu gestalten hat mich aus meinem sicheren Job ins bunte Leben gezogen. Mein Weg zum Modedesign-Studium war lang und gezeichnet von Umwegen, und so schätze ich mich besonders glücklich, dass ich sogar ohne Abitur an einer staatlichen Hochschule studieren konnte.

Um einen Eindruck von der Realität und den Abläufen zu bekommen, bin ich gerade im Praktikum bei einem kleinen Hamburger Label. Ob ich den Master noch mache, ist für mich noch offen.

Geboren bin ich 1984 in Hamburg und gerne geblieben.

Céline van de Loo - HAW Hamburg

Die Bedeutung des Objekts. Eine Sammlung

Ich bin Céline van de Loo, geboren 1997 in Geldern am Niederrhein.

Im Sommer 2019 absolvierte ich meinen Bachelor in Modedesign an der HAW Hamburg. In meiner Arbeit benutze ich oft gebrauchte Kleidungsstücke als Vorlage und Reflexion über Mode.

Mich interessiert, wie Kleidung getragen wird und welchen Zweck und welche Bedeutung sie für ihre Träger erfüllt. Es geht mir neben den gesellschaftlichen Vorstellungen in Bezug auf Kleidung immer auch um einzelne, persönliche Geschichten. Hier finde ich es besonders spannend, was durch das Medium Kleidung kommuniziert wird, und welche Botschaften eventuell auch im Verborgenen bleiben.

In meiner Bachelorarbeit ‚Die Bedeutung des Objekts. Eine Sammlung‘ beschäftigte ich mich schließlich mit besonders sentimental behafteten Kleidungsstücken und der Praxis des Sammelns.

Max Lahrmann - HS Hannover

x/10

Kurz und knackig... Ich heiß’ Max! Ich bin 25 Jahre alt und komme aus Damme. Für einen neuen Job hat’s mich jedoch grad nach Hamburg verschlagen.

Studiert habe ich an der Hochschule in Hannover, bin dann aber ziemlich fix nach Süddeutschland zu Hugo Boss, ins Designteam von Boss Menswear Casual. Nach meinem Praxissemester dort hatte ich das große Glück, meine Bachelor-Kollektion in Kooperation mit Hugo Boss entwickeln zu dürfen.Entstanden ist dabei die Capsule Kollektion x/10 – eine zukunftsorientierte Neuinterpretation der für mich 10 wichtigsten Basic-Kleidungsstücke aus der Menswear.

Mir war es dabei immer wichtig, dass die Outfits im Alltag tragbar sind, funktionieren und durch ihre Einfachheit bestechen. Denn weniger ist meistens mehr.

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Svea Behrens - HS Hannover

RAZZZLE DAZZLE

Mein Name ist Svea Behrens und ich wurde 1995 in Hannover geboren. In der dritten Generation wird in meiner Familie das Schneiderhandwerk ausgeübt und so wurde ich an der Nähmaschine groß.

Nach meiner Ausbildung zur Assistentin für Mode und Design an der Anna-Siemsen-Schule studierte ich Modedesign. In meinem Praxissemester bei Tiedeken in Berlin konnte ich einen umfangreichen Einblick in die Modebranche gewinnen.

Im Sommer 2019 erwarb ich an der Hochschule Hannover den Bachelor im Fachbereich Modedesign. In meiner Abschlusskollektion ‚RAZZZLE DAZZLE‘ beschäftigte ich mich mit der Entwicklung eigener Prints und der Unisex-Mode.

Zurzeit absolviere ich das Master-Studium ‚Medien und Design‘ in Hannover. Anschließend möchte ich bei etablierten Unternehmen Erfahrungen sammeln.

Claudia Bumb - HS Hannover

Under Water Over Flow

Ich bin Designerin und Material–Researcher, mit dem Fokus auf zirkuläres Design.

Derzeitig wohnhaft in Bozen, absolviere ich den Master-Abschluss in Eco-Social Design an der Freien Universität Bozen, wo ich mich mit biobasierten Materialien aus unterschiedlichen Produktbereichen und deren Potenzialen für zukünftige Anwendungen beschäftige.

Während meines Bachelor-Studiums als Modedesignerin an der FH Hannover konzentrierte ich mich im Rahmen des Forschungsprojektes USE-LESS auf nachhaltige Textilien und Designstrategien.

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Christiane Gawlik - HS Hannover

Reckless-Abandon

Im Februar 2018 schloss ich an der Fachhochschule Hannover meine Bachelor-Thesis mit einer funktionellen Streetstyle-Kollektion ab.

Während meines Studiums absolvierte ich ein 6-monatiges Praktikum bei der adidas AG im Bereich Sport Performance. Nach dem Studium folgte ein 6-monatiges Praktikum bei der Firma Salewa, bei der ich für die Outlet-Kollektionen und Grafikarbeiten für Marketingprojekte zuständig war.

Aktuell bin ich als Werkstattleitung bei der Firma Globetrotter im Store in Hannover tätig.

Fiona Gutschke - HS Hannover

Blaue Stunde

Ich bin Fiona Gutschke, in Hannover geboren und lebe auch aktuell dort.

Mein Schwerpunkt als Designerin liegt auf der nachhaltigen und sozialen Gestaltung von Mode und Prozessen. Während meines Bachelor-Studiums an der Hochschule Hannover fokussierte ich mich auf das Erproben nachhaltiger Designstrategien, insbesondere der Zero-Waste-Schnitttechnik und dem zirkulären Design. Darüber hinaus strebe ich die Betrachtung und Gestaltung des gesamten Lebenszyklus an.

Während meines Austauschsemesters in Indien am National Institute of Design und meines anschließenden Praktikums bei einem Modeunternehmen vor Ort konnte ich vielfältige Einblicke in die Produktion und auch in die damit verbundenen Probleme gewinnen. Der Umgang mit traditionellen Kleidungsstücken und der beispiellose Zero-Waste-Charakter des Saris inspirierten und faszinierten mich ebenso wie die lange Tradition der Indigo-Färberei.

Diese Eindrücke sind in das Konzept meiner Bachelor-Kollektion ‚Blaue Stunde‘ stark mit eingeflossen. Im Rahmen meiner Arbeit wurden zunehmend auch soziologische und gesellschaftliche Fragen laut. Diese Betrachtungen haben mich seitdem fasziniert und ein sehr komplexes Feld geöffnet.

In meinem derzeitigen Master-Studium an der HbK Braunschweig gehe ich diesen Fragen nun nach und möchte mein praktisches Know-How mit der wissenschaftlichen Theorie verknüpfen.

Annika Jasmer - HS Hannover

brennum allt

Ich bin Annika, 1994 in Celle geboren. Meine Leidenschaft für Kreativität, sowie das Bewusstsein, etwas Gutes für Mensch und Natur tun zu wollen, sind schon lange ein wichtiger Teil meines Lebens.

Im Juli 2018 konnte ich mit meinem Abschluss in Modedesign an der Hochschule Hannover mein erstes großes Ziel erreichen. In meiner Bachelor-Kollektion thematisierte ich die umweltbelastenden und sozialen Problematiken der Modebranche und wurde beim Modepreis Hannover für das beste nachhaltige Konzept ausgezeichnet.

Für ein halbes Jahr sammelte ich Erfahrungen als Junior Designerin und bin nun seit März 2019 im Masterstudiengang ‚Multichannel Trade Management in Textile Business‘ an der HAW Hamburg eingeschrieben. Mein langfristiges Ziel ist es, dazu beizutragen, dass die Modebranche in Zukunft fairer, nachhaltiger und umweltfreundlicher handelt.

Jingjing Qi - HS Hannover

Das O

2014 schloss ich das Modedesign-Studium an der Hochschule Hannover ab. Mit meiner BA-Kollektion gewann ich sowohl den Modepreis Hannover 2014 als auch den Woolmark-Preis für das beste Outfit aus Wolle.

Nach ein paar Jahren Arbeitserfahrung in der Modeindustrie begann ich 2016 das Master-Studium an der Hochschule Hannover mit dem Schwerpunkt auf nachhaltige Mode. Während des Studiums gründete ich das Label ‚boochen‘ als Startup-Label und zeigte zum Abschluss meine nachhaltige Surf- und Badekollektion.

Basierend auf der Master-Kollektion ist seit 2018 das Label ‚boochen eco-conscious surfwear‘ auf dem Markt. Das Label ist in meinem Online-Shop und international auf verschiedenen Plattformen erhältlich.

Mehr Infos zu Jingjing Qi...

Patrick Rizzo - HS Hannover

A COLOUR

Noch nie haben wir so zu spüren bekommen, dass Geschichte zirkulär ist. Die Rechten erstarken und finden Zulauf wie nie zuvor. Nationale Interessen stehen wieder über den gemeinschaftlichen. Ängste vor dem Fremden werden geschürt und fruchten in unseren immer noch stark rassistisch geprägten Köpfen.

Meine Bachelor-Kollektion ‚A Colour‘ hinterfragt das weiße Privileg kritisch und zeigt postkoloniale Strukturen in unserer vermeintlich zivilisierten und fortschrittlichen Gesellschaft auf, um eine tiefergehende Auseinandersetzung mit rassistischen Strukturen in unserer Gegenwart und Geschichte anzuregen.

Mein Projekt steht für radikale Empathie anstelle von Abgrenzung, gelebte Offenheit anstelle von auf Vorurteilen basierter Diskriminierung und Kriminalisierung. Umgesetzt und gedacht als ein trojanisches Pferd, getarnt unter zugänglichem Design in gedeckten Farben mit Schleppen, Volants und Rüschen regen subtile Ton-in-Ton Stickereien mit provokantem Inhalt den Betrachter zum Nachdenken an. Eine abstrakte Formsprache, die sich um Begriffe wie Raum, Ballast und Gewalt dreht, trägt den Kollektionsgedanken.

Systemkritik ist der Puls dieser Arbeit und beschränkt sich nicht nur auf Identitätspolitik. Daher wurde die Kollektion komplett naturbelassen und kompostierbar produziert, um auch ein Bewusstsein für die globale Problematik vom Fehlen des ökologischen Kreislaufs zu schaffen.

Damit wird der Bogen zu einer Menschheit geschlagen, die immer weiter den Bezug zur Natur und ihren gemeinsamen Wurzeln verliert.

André Rosenberg - HS Hannover

"&RE"

Ich erkannte mein brennendes Interesse an Herrenwäsche während meines Studiums an der Hochschule Hannover.

Den altbackenen, weißen Baumwoll-Slip werden in Zukunft viele Männer links liegen lassen, denn meine Entwürfe bestechen durch ihre Ästhetik und Vielfältigkeit. Die Kollektion, die ich 2020 auf der Neo.Fashion. Show präsentiere, wurde bereits mit zwei Publikumspreisen ausgezeichnet.

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit

ein kleiner Junge, entbunden im Januar, wenn es schneit.

Behütet aufgewachsen auf dem Land

wusste er genau, es galt zu löschen einen inneren Brand.

Als Wassermann geboren

fühlte er sich zu Größerem auserkoren.

Hinaus in die große Welt,

in der man von seinen Träumen und Wünschen noch was hält.

Überrascht vom eigenen Tun und Wagen

kann ich mit Gewissheit sagen:

»Still waters run deep.«

Sanas Ebrahimi-Kajlar - HS Reutlingen

INSOMNIA

Nicht mehr lange, dann folgen hier alle Infos zu Sanas Kollektion "INSOMNIA"!

Charlotte Maria Helm - HS Reutlingen

Nicht mehr lange, dann folgen hier alle Infos zu Charlottes Kollektion!

Annika Klaas - HS Reutlingen