DESIGNER

Esther-Helin Bienroth HTW Berlin

Kreativität ist irgendwie immer ein Ausbruch aus bestehenden Systemen. Im Spannungsfeld des Handwerks und künstlerischer Ausdrucksform zu balancieren, ist ein Prozess, in dem ich mich Zeit meines Studiums befinde – zwischen Anpassung und Autonomie. Den Grundstein legte ich mit einer Ausbildung in Bekleidungstechnik und Modeschneiderei. Was mich fasziniert, ist die vermeintliche Banalität der Dinge: Zwiebelnetze in textile Flächen zu verwandeln, Wischmopps zu Schuhen und den Kopf in Form einer Tasche zu verlieren. Gibt es Worte nicht, schöpfe ich neue. Aus Zeichnungen entstehen Prints, und Latexabdrücke getragener Kleidung werden sinnbildlich zu einem transformierten Ich.

In der Bachelorkollektion ‚The Importance of Being Nothing‘ visualisiere ich mit diesen Stilmitteln einen fiktiven Dialog multipler Selbstanteile. Ein dystopisches Identitätskonstrukt als Antwort auf dauerhafte Überforderung, Selbstoptimierung und medialer Sinnfluten. Es geht in meinen Arbeiten nie um Schönheit. Viel eher um Intuition, Konfrontation und darum, gnadenlos plakativ eine sensible Auseinandersetzung zu führen.

Vor kurzem fragte mich mein fünfjähriger Cousin, ob ich ein erwachsenes Kind sei. Ich denke er liegt richtig. Mein Name ist Esther-Helin.

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Amelie Braun HTW Berlin

Ich heiße Amelie Braun, bin 1990 in Offenbach geboren und lebe seit 2014 in Berlin. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur bekleidungstechnischen Assistentin an der Bekleidungsfachschule Aschaffenburg konnte ich meine erworbenen Kenntnisse in einem einjährigen Praktikum bei der Firma Hugo Boss in Metzingen in den Bereichen Creative Management Menswear Clothing und Sportswear Trimmings anwenden. In diesem Praktikum wurde mir klar, dass ich Modedesign studieren möchte.

Mein Bachelor-Studium absolvierte ich daher an der HTW in Berlin, was sich definitiv als richtige Entscheidung herausstellte. Zur Finanzierung meines Studiums war ich studienbegleitend als Modeberaterin tätig – die ersten beiden Jahre bei der Firma P & C und nun seit 1,5 Jahren bei der Firma Lacoste. In meiner derzeitigen Bewerbungsphase suche ich als Jung-Designerin eine Anstellung in einem Unternehmen, am liebsten in den Bereichen HAKA oder Accessoires.

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Tatjana Brumund HTW Berlin

Brave. Rad. Movement. eNergetic. eDgy. —>BRMND Die fünf Wörter und einige ihrer Buchstaben ergeben die Kurzform meines Nachnamens und sind geeignet, um mich, sowie meine Designs sehr gut zu beschreiben. Mein Name ist Tatjana Brumund, aufgewachsen in einem kleinen Dorf nahe Oldenburg. Bereits in meiner Kindheit habe ich mit Schere, Nadel und Faden an meiner Kleidung herum geschneidert. Nach meinem Abitur 2010 studierte ich in Oldenburg Sportwissenschaft und Materielle Kultur: Textil und schloss mit einem BA ab. Mein nächster Stop war zunächst eine Findungsphase in Australien, die zu dem Entschluss führte, Modedesign zu studieren. 2014 begann ich damit an der HTW. In meinem Studium gab es viele Höhen und Tiefen, und die Frage nach dem Sinn, durch die mich jedoch immer das Tanzen begleitet hat.

Sport und Fashion sind, seitdem ich denken kann, meine beiden Leidenschaften und wurden seither immer – mal mehr, mal weniger bewusst – miteinander verbunden. Diese Leidenschaft hat mich dann 2016 erneut nach Australien verschlagen, um dort ein Praktikum bei einem Sportswear Label zu machen, für das ich nach wie vor als Freelancerin tätig bin. Bereits während und seit dem Abschluss meines Bachelorstudiums an der HTW Berlin bin ich für diverse Sportswear Labels tätig und baue nebenher mein eigenes Streetwear Label auf. Meine Designs zeichnet die Verbindung von Bewegung, Tanz, Minimalismus & Details und Expression auf der Basis von Nachhaltigkeit aus.

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Atefeh Farzandi HTW Berlin

Der Iran, wo ich Malerei studierte und bereits als Interior Designerin arbeitete, ist mein Heimatland. Ich heiße Atefeh Farzandi und schon seit meiner Kindheit interessiert mich Kunst in jedweder Form. 2011 habe ich den Iran verlassen und einen neuen Lebensabschnitt in Berlin begonnen. Dennoch trage ich meine Heimat immer bei mir. All meine Erlebnisse und Emotionen prägen mein Design – mal bewusst, mal unbewusst. Aus meiner Sicht ist Modedesign eine Mischung aus verschiedenen künstlerischen Bereichen, die nicht nur optisch bewegen, sondern auch gefühlt werden können.

Als Designer setzt man sich mit einer Disziplin der Kunst näher auseinander und entwickelt eine zweite Haut, die die innere Existenz darstellt. Die Entwürfe erzeugen eine kraftvolle Wirkung und zeigen die Seele des Designers, die über seine Kreationen fortleben kann. Die HTW bietet den Studierenden zahlreiche moderne Werkstätten und Labore – von Lasercut bis Strick und Digitaldruck. Es gibt unzählige Möglichkeiten, seine Projekte umzusetzen und seine Ideen zu verwirklichen. Deshalb konnte ich meine Kollektion so umsetzen, wie ich es mir vorstellte.

Stella Garbert HTW Berlin

Mein Name ist Stella Garbert. 1992 in Berlin-Schöneberg geboren, wurde mein Verständnis von Mode maßgeblich geprägt durch ein kunstschaffendes Umfeld. Zwischen Unkonventionalität, Offenheit und einem vielseitigen ‚dresscode‘ sehe ich in der Stadt ein breites Spektrum für Kreativität. An Mode fasziniert mich vor allem die unmittelbare Reflektion gesellschaftlicher Strukturen. Außerdem gibt es für mich kaum etwas Zufriedenstellenderes, als den Aspekt des Selbermachens, um am Ende des Prozesses vor dem selbstentwickelten, sichtbaren Produkt zu stehen.

Studiert habe ich an der HTW Berlin, wo ich dank gut ausgestatteter Werkstätten und einer praxisorientierten Ausrichtung viel mit auf den Weg nehmen konnte. In meiner Bachelorarbeit Ghosting behandle ich das neumodische Phänomen eines abrupten Kontaktabbruchs ohne Vorwarnung – das zunehmende Bedürfnis, sich in Luft aufzulösen in Zeiten ständiger digitaler Vernetzung und Erreichbarkeit. Nach Fertigstellung der Kollektion ist eine Reise geplant. Danach zieht es mich für einen Master ins Ausland, um neue Impulse zu bekommen und meinen Blick, auch in Bezug auf Design, zu erweitern.

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Kristian Greve HTW Berlin

Meine Entstehungsgeschichte ist so verwirrend wie ein neunziger Jahre Comic. Der Name ist Kristian Barella Greve. Als Kind viel durch Europa gezogen, verstehe ich mich als dänischer Brasilianer. Von der Juristerei in die Mode gewechselt, besteht mein Hauptanliegen darin, hedonistische Mode mit starkem Bezug zur Popkultur zu entwerfen. Mein Ziel ist es, eine Fußnote in der Mode zu werden und meine Forschung über digitale Medien und Popkultur in der Mode fortzuführen.

Neben meiner Tätigkeit als Leiter des LNFA Online Store arbeite ich als Freelancer im Kostümbild und als Printdesigner. Die HTW hat mir die Möglichkeit gegeben, mich wissenschaftlich mit Mode zu befassen und mir die Werkzeuge gegeben, meine Kreativität auszuleben.

Myriam Hofmann HTW Berlin

Für mich ist Mode ein nonverbales Kommunikationsmittel. Meine Design-Philosophie ist es, ein Kleidungsstück zu kreieren, mit dem man sich selbst, seine Werte und Standards ausdrücken kann. Ich spiele gerne mit den Eigenschaften der Materialien und der Verwendung unterschiedlicher Texturen, in Kombination mit den neuesten Technologien, um ein unverwechselbares Design zu schaffen.

Berlin, meine Wahlheimat, und meine Heimatstadt München, die sich durch unterschiedliche Lebensweisen auszeichnen, haben Einfluss auf meine Designarbeit. Aber auch die Menschen, mit denen ich lebe, und all die unterschiedlichen Kulturen, denen ich auf meinen Reisen begegnet bin. Mein Herz schlägt für meine Vision, den 3D-Druck mit einem Mehrwert in die Mode zu integrieren.

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Anna Kamp HTW Berlin

Form follows... was eigentlich? Meine Arbeiten erforschen die Vielfalt von Materialien, Textilien und Strukturen, welche schlussendlich in einzigartige, aber dennoch tragbare Kleidungsstücke übersetzt werden. Dabei kombiniere ich schlichte, präzise und klassische Formen mit besonderem Fokus auf innovative Details. Vor dem Hintergrund der kritischen Betrachtung der Praxis des Kopierens in der Modeindustrie zeigt meine Bachelorarbeit ‚Form Follows Flower‘ die Suche nach etwas Neuem, das den Zeitgeist einfängt. Als künstlerischer Ausgangspunkt diente die Theorie Moritz Meurers, die Natur als Gestaltungsvorbild wahrzunehmen.

Innovation ist dabei ein Hauptaugenmerk, welches sich häufig in der Arbeit mit einer Ultraschallschweißmaschine zeigt. Gebürtig komme ich aus dem Münsterland und arbeite derzeit als Junior Designerin für ein Berliner Label. Mein Bachelor-Studium an der HTW Berlin ermöglichte mir – neben einem Auslandssemester an der KPU in Vancouver und einem Praktikum im Creative Management bei HUGO BOSS Women – die bestmögliche Ausbildung und Weiterentwicklung.

Carla Renée Loose HTW Berlin

Mein kreatives Interesse ist eng verbunden mit der Auseinandersetzung mit der menschlichen emotionalen Wahrnehmung und Körperlichkeit. Aktuelle Designprojekte erforschen intuitiv die Interaktion und Immersion des Körpers mit seiner unmittelbaren Umgebung. Die textile Gestaltung richtet sich auf experimentelle, verspielte Flächen, die die Frage aufwerfen, inwiefern eine Oberfläche über das Oberflächliche hinausgehen kann. Im Vordergrund meiner Arbeiten steht außerdem die Idee der subjektiven Erfahrbarkeit. Sie versuchen, Rationalität in der Gestaltung und ebenso in der Wahrnehmung des Betrachters zu überwinden und zielen vielmehr auf eine emotional erfahrbare Ästhetik.

Die B.A. Abschlussarbeit ‚Es war alles Gegenwart, die Zukunft fand ausschließlich in Science Fiction statt‘ ergründet Ursachen und Auswirkungen der gesellschaftlichen Idealisierung und Verklärung von Jugendlichkeit. Die Kollektion ist dem entgegengesetzt als explorative, sinnliche Übersetzung von Jugend als Zeit absoluter Gegenwärtigkeit zu begreifen – als Kurzschluss, Enthemmung, Euphorie. Neben einem Praktikum bei Ann Demeulemeester (2016/17) während des Modedesign Studiums an der HTW Berlin wurden u.A. Tätigkeiten im Kostümbild an der Hanns Eisler Hochschule (2018) und die Videoperformance ‚under surFACE‘ in Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste (2016) realisiert.

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Anna Franziska Michel HTW Berlin

Ich bin Sportwissenschaftlerin, Designerin und Visionärin. Als Gründerin von yooneeque gebe ich in der Position des CEOs dem Unternehmen ein Herz und ein Gesicht und bin die treibende Kraft. Ich schloss zusätzlich zum Staatsexamen im Bereich Sport- und Kunstpädagogik den Bachelor of Arts und Master im Studiengang Modedesign erfolgreich ab. Meine Studienleistungen, die mehrfach prämiert wurden, erbrachte ich in Berlin, Leipzig, Barcelona, Melbourne und Madrid. Ich sehe mich als Künstlerin und Visionärin und habe in den letzten Jahren die Idee einer künstlichen Intelligenz im Bereich Design stark vorangebracht. Dafür startete ich ein Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik und Business Intelligence innerhalb der HTW Berlin.

Im Anschluss führte ich die Ergebnisse und Erkenntnisse zu einer erfolgreichen, innovativen Unternehmensidee mit dem Namen yooneeque weiter und wurde dafür mit dem Berliner Startup Stipendium der Stadt Berlin, dem ESF und der HTW Berlin ausgezeichnet. Darüberhinaus engagiere ich mich im Bereich Mode & Digitalisierung und veranstalte alljährlich zur Berlin Fashion Week Podiumsdiskussionen mit renommierten Gästen wie z.B. Prof. Dr. Paul Lukowicz (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz).

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Julia Misiorny HTW Berlin

Um Großartiges zu schaffen, brauchst du einen Ort, der dieses zulässt, der dich herausfordert. Deshalb zog ich nach meiner hamburgischen Jugend in die Hauptstadt. Meine in der Kindheit getroffene Entscheidung, Modedesign zu studieren, behielt ich bei, was die erste Herausforderung darstellte. Sie erforderte Standhaftigkeit und argumentatives Talent. In kreativem Schaffen und handwerklichem Arbeiten ging ich komplett auf – die Entscheidung war klar. Die HTW lehrte mich die praktischen Handfertigkeiten, die mich auf diversen Wegen als Designerin von einem Ideenfunken zum Ziel bringen.

Die vielfältigen Werkstätten der HTW und die Chance, sie selbstständig zu nutzen, ermöglichten dabei ein hohes Maß an Professionalität. Je mehr Zeit ich in die Mode investierte, desto wichtiger wurde mir der Nachhaltigkeitsgedanke. Seither begleitet er mich bei meinen Entscheidungen. „Stell dir vor DU bist dieser Ort, der herausfordert. Dein Inneres wächst über dich hinaus. Du schöpfst zwischen dem Dies- und Jenseits, dem Wach- und Wegzustand eine dekonditionierte Inspiration, unbeeindruckt von äußeren Einflüssen. Ein Selbstversuch als Bachelor-Abschluss-Kollektion.“ Julia

Eva Müller HTW Berlin

Als Eva Müller wuchs ich in einem kleinen Dorf in Niedersachsen auf. Heute lebe ich in Berlin und heiße immer noch so. Nach meinem Abschluss in Modedesign 2017 zog es mich nach London, wo ich eine Weile lebte, arbeitete und Neues entdeckte. Das Reisen und der Austausch mit mir noch Unbekanntem fasziniert mich und beeinflusst meine Arbeiten. Manchmal sind es aber auch Gespräche mit anderen kreativen Köpfen, die meine Gedanken ankurbeln, ein gutes Buch oder eine interessante Ausstellung. In Zeiten des Konsums ist es wichtig, sich auf den Ursprung zu reduzieren.

Deshalb brechen puristische Ansätze meine Kollektion Colorblind auf das Wesentliche herunter. Dies wird ersichtlich durch die Klarheit des Designs, sowie minimalistisch markante Schnittführungen. Die Eingeschränktheit des Farbsehens vereine ich mit meiner Passion zum Printdesign. Geradlinigkeit, Leichtigkeit, Qualität und Entschlossenheit zeichnen mich und meine Bachelorkollektion aus. Meine nächste Herausforderung ist mein Masterstudium. Bis dahin freue ich mich auf neues Unbekanntes.

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Nayeon Kim HTW Berlin

Wolkenkratzer. Farbenfrohe, hell-leuchtende Neonlicht-Reklame-Schilder tauchen die von gut gekleideten Menschenmassen gefluteten Straßen in buntes Licht. Ich bin inspiriert von der Vergangenheit und Gegenwart Südkoreas. Begonnen mit den Gisaeng, Unterhaltungskünstlerinnen im damaligen Joseon, die in wunderschönen Hanboks gekleidet sind, einer koreanischen Tracht. Bis hin zu den verschiedenen popkulturell geprägten Modestilen der Neuzeit in Seoul. All das fasziniert mich und dort liegen meine Wurzeln. Über das Spielen mit Farben kommuniziere ich meine Emotionen. Meine liebste Leinwand ist der Mensch. Ich liebe das Malen.

Die Leute sollen meine bunten Malereien tragen und erst ihren Kleiderschrank, dann die Straßen, und dann die ganze Welt mit der Pracht, dem Glanz, dem Schein und dem Leuchten meiner Mode bereichern und verschönern. Ich sehe die ganze, weite Welt wie ein einziges großes Gemälde, und jeder und alles ist Teil des Ganzen. Mit meinem Modedesign trage ich einen Teil dazu bei und mache die Welt etwas bunter. Die HTW ermöglichte es mir, dank gut ausgestatteter Labore professionell zu entwerfen. In Zukunft möchte ich weiterhin an Flächendesigns arbeiten, gerne im Print-Bereich einer Designer-Marke. Außerdem möchte ich Pop-up-Events veranstalten, bei denen Mode und Kunst verschmelzen.

Julia Talita Pagenkopf HTW Berlin

Hi! Ich bin Julia Talita Pagenkopf – Designerin zwischen Berlin und Japan mit Fokus auf nachhaltige Designkonzeption, innovative Sportswear und einem Faible für japanische Design-Philosophie. Nach meinem Bachelorstudium an der HAW Hamburg arbeitete ich für drei Jahre im Designteam von Adidas by Stella McCartney und Adidas Women’s Training in London und Herzogenaurach. Am Masterstudium der HTW Berlin hat mich besonders das vielfältige Angebot für Gründer*innen gereizt, mit Fokus auf Brand Design, Nachhaltigkeit und interkulturelle Themen. Während meines 12-monatigen Austauschprogramms an der Kwansei Gakuin University in Japan konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln

und mein Wissen über japanische Kunst und Kultur ausbauen. Dies ist in das Konzept und die Ausgestaltung meiner Abschlusskollektion ‚Transcultural Deconstruction‘ eingeflossen. 2018 habe ich einen Abstecher zurück in die Sportswear- und Athleisure-Welt unternommen, um dort als Head of Design für KCA-Lab und s.Oliver ACTIVE zu arbeiten. Neben meinem ersten Standbein als Sportswear Designerin arbeite ich derzeit als Co-Gründerin am Launch des nachhaltigen Labels ‚inside/outside studio‘.

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Anahita Rahmati HTW Berlin

Yo, ich bin Anahita aus Berlin. Nach einem Zwangsaufenthalt im süddeutschen Exil schätze ich meine Heimat mehr denn je und widme meine Bachelorkollektion der Muddastadt und ihren Einwohnern mit allen Eigenheiten. Mich interessierte Mode schon immer als ein soziologisches Phänomen. Warum tragen wir Mode? Ist Mode ein Diktat oder Freiheit? Meine Kollektion ‚Antagonista‘ ist von der Berliner Antikultur, also dem Versuch, Mode zu verweigern oder sogar durch Kleidung seinen Widerstand auszudrücken, inspiriert. Meine Looks, die Antagonistas, sollen Tabus brechen und die Norm in Frage stellen.

Feindbilder und Stereotypen sollen mit Ironie, Humor und Überspitzen aufgelöst werden. Neben der klassischen Antimode der Punks habe ich mich mit dem Phänomen Hip-Hop-Feminismus und dem Hijab beschäftigt. Mode von der Straße für die Straße. Es ist mir wichtig, alles was mich umgibt, kritisch zu hinterfragen. Meine Arbeit soll die Menschen berühren und eine Aussage machen. Oder mit Berliner Schnauze formuliert: „Wenn du’s magst, bist du cool. Wenn du’s nicht magst, bist du ein Bastard.”

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Darya Tretyakova HTW Berlin

Gebürtig aus Kiew, seit 18 Jahren in Deutschland, fühle ich in mir zwei sonderbare Welten, die ich erst durch die Verbindung von Mode mit Kunst, meiner wohl größten Leidenschaft, wirklich verstanden habe. Diese Erkenntnis dient mir als Grundlage für mein kreatives Schaffen und bildet gleichermaßen eine Brücke zu meinen Mode-Entwürfen, die ich sowohl für Frauen als auch für Männer entwickle. Dabei spielen Drapage und Dekonstruktivismus eine wichtige Rolle. Herkömmliche Regelmäßigkeiten, wie Symmetrie und feste Ordnung, werden von mir zweckentfremdet. Die Funktionalität und Tragbarkeit der Mode wird aber beibehalten.

Des Weiteren nutze ich mein Verlangen, mich zeichnerisch auszudrücken, und transformiere meine Kunst durch digitale Printentwicklung auf Stoffe. Dabei dient mir der DOB- als auch der HAKA-Bereich als große Leinwand. Die HTW war mir ein guter Lehrer und Begleiter, meine eigene Handschrift zu entdecken, und ist in meinen Augen eine hervorragende Ausbildungsstätte, die uns praxisorientiert auf die vielschichtige Modebranche vorbereitet. Mein Ziel ist es, als Professorin zu lehren.

Jannie Vanessa Werner HTW Berlin

Mein Name ist Vanessa Werner. Geboren und aufgewachsen bin ich in einem kleinen, beschaulichen Dorf inmitten des ländlichen Vorharzes. Kreativität und Entschlossenheit sind Motoren, die mir nicht nur in die Wiege gelegt wurden, sondern mich jeden Tag aufs Neue antreiben und motivieren. Die Zukunft bleibt unvorhersehbar, doch schafft sie auch immer wieder neue Möglichkeiten, wenn man nur eines dabei nie vergisst: Der Weg ist und bleibt immer das Ziel. Meine Bachelorkollektion ‚Retrofuturismus‘ vereint als Inspiration die Perspektive unserer Umwelt mit der Stärke der Emanzipationsbewegung.

Letzteres zeigt sich in der Kollektion durch einen Verweis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts unter Verwendung zeitspezifischer Schnittelemente und eben für diese Zeit signifikante Handarbeitsformen. In meinem Appell für den Erhalt und die Wertschätzung unserer Umwelt distanziere ich mich ganz bewusst vom Zerfall der Natur und lege den Fokus stattdessen mit der Gestaltung meiner Flächendesigns auf ihre Schönheit. Es wird Zeit, die Menschheit daran zu erinnern, das Schöne wieder wahrzunehmen, vor allem aber, für seine Kinder und Kindeskinder diese Bilder zu wahren.

Tijen Yildiz HTW Berlin

In meiner Masterkollektion ‚Narzisst‘ ließ ich mich von meiner Faszination für psychische Erkrankungen wie dem Narzissmus inspirieren, welche in der heutigen Gesellschaft als Volkskrankheit angesehen werden kann. Die Kollektion metaphorisiert die seelische Gefangenschaft des Narzissten

zwischen Größenwahn und wenig Selbstliebe. Die Formgebung der Kollektion ist bestimmt durch organische Strukturen. Durch hochwertige Materialien wird die Eitelkeit des Narzissten betont.

Marcel Rosenberg FH Bielefeld

Ich bin Marcel Rosenberg. Ich liebe Musik. Ich liebe Subkulturen. Ich mag die Individualität. Für mich ist Mode eines der wichtigsten Mittel zur Kommunikation. In meinen Arbeiten bearbeite ich gesellschaftliche Fragen und lasse mich durch jegliche Kunstformen und Literatur inspirieren. Mein Studium an der Fachhochschule Bielefeld war durch ihren Zusammenschluss von Mode, Grafik und Fotografie eine hilfreiche Unterstützung, meine Ideen zu entwickeln, neue Wege einzuschlagen und zu vertiefen. Neben dem klassischen Schneiderhandwerk, welches ich durch meine vorherige Ausbildung und Jobs vertiefen konnte, habe ich ein großes Interesse an alternativen Formgebern für meine Kollektionen.

Eine besondere Leidenschaft ist für mich die Entwicklung von ungewöhnlichen Details sowie die Veredlung von Stoffen. Dieses wird auch in meiner Abschlusskollektion deutlich. Die Stoffe habe ich aufwändig eingefärbt, bestickt und bedruckt. Mein Anspruch an diese Kollektion war es, eine eigene Subkultur zu schaffen. Es ist eine Kollektion entstanden, die von ganz unterschiedlichen Themen inspiriert ist, die mich seit längerer Zeit und während meines Masterstudiums zunehmend beschäftigt haben. Der Titel meiner Masterkollektion ist ‚19 blues – a stray dog story‘.

Julia Schürmann FH Bielefeld

‚Laboratorium – Experimente über die Bedeutung von Zeitkonzepten‘ ist der Titel meiner Master-Abschlusskollektion, entstanden an der Fachhochschule Bielefeld. In meinen Arbeiten beschäftige ich mich gerne intensiv mit wissenschaftlichen Themen der Psychologie, Philosophie, Soziologie und gesellschaftlich relevanten Fragen. In diesem Zusammenhang lasse ich mich durch Literatur und Bildmaterial inspirieren und wandle meine Erkenntnisse und Überlegungen auf abstrakte Weise in Modekollektionen um. Mein Fokus liegt dabei auf experimenteller Schnittgestaltung – Dekonstruktion kombiniert mit verschiedensten Veredlungstechniken, die zur Verdeutlichung der Technik beitragen.

Ich sehe Mode als künstlerische Ausdrucksform, als ein Medium, über das ich kommunizieren kann. Hinzu kommt meine Liebe für feine Textilien, klassische Details und gute Verarbeitung. All dieses habe ich in der FH Bielefeld entdecken, vertiefen und ausfeilen können, sowohl in DOB als auch in HAKA Kollektionen. Ein Praktikum bei Hussein Chalayan hat mich darüber hinaus viel über Verantwortung, Zuverlässigkeit und Detailgenauigkeit in der Modebranche gelehrt. Das bin ich, Julia Schürmann.

Pia Hannebohn FH Bielefeld

Mein Name ist Pia Hannebohn und ich suche nach Dingen. Objekte, Farben, Architektur und unkonventionelle Kombinationen, die in Bildern oder Texten festgehalten sind. Es geht für mich immer um die Beziehung von Objekt (Mode), Körper und Raum. Mein Masterprojekt beruht auf dem Grundgedanken, den ich bereits in meinem Bachelor angedacht hatte: Das Hinterfragen von Kleidung und ihrer Form auf dem Körper. Was ist da und wie kann ich es neu erfinden? Warum muss ich es neu erfinden? Gegenstand des Projekts ist die Einsicht, das Einzelne im Ganzen und das Ganze als Einzelnes zu sehen. Welche Formen zeichnen sich ab? Was ist ihre Linie, die ich brauche, um zuzuordnen und zu identifizieren.

Mein Ziel war es, mich mit den grundlegenden Fragen der Strukturierung von Dingen und ihrer subtilsten Form in der Umgebung auseinanderzusetzen. Mein Medium ist die Mode. Das Wort Mode stammt von dem lateinischen Begriff ‚Modus‘, was beschreibend für die Art und Weise, die Form steht. So setze ich mich folglich in meiner Masterarbeit ‚Modus‘ mit dem Essentiellen der Mode auseinander. Material, bzw. haptisch Greifbares, dient als Brücke. Wie diese schwarzen Formen für Laute stehen, Wörter bilden und so Bilder und Gedanken versuchen zu fassen, so versucht Stoff, als Requisite die Idee zu vermitteln.

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Rebecca Heine FH Bielefeld

Ich bin Rebecca Heine, studiere im Master an der Fachhochschule Bielefeld und lebe in Berlin. Meine Bachelorkollektion ‚How to spell boy‘ fühlt der Pubertät männlicher Jugendlicher nach. Sie zeigt das Spüren einer Zwischenzeit, in der das Gefühl kindlicher Freiheit groß ist und die Realität anklopft. In der die Sehnsucht nach einer neuen Schreibweise der Persönlichkeit in den Vordergrund tritt. In den Kleidungsstücken erlebt man einen Übergang, in dem sich die Definition des Körpers ändert und sich Proportionen verschieben.

‚How to spell boy‘ gewann sowohl den Förderpreis der Wilhelm Lorch Stiftung im Bereich Design, als auch den 9. Bielefelder Modepreis. Spätestens nach meiner Ausbildung zur Maßschneiderin und während einiger Jahre gesammelter Berufserfahrung war ich mir sicher, Modedesign studieren zu wollen. Bis heute begeistern mich vor allem die handwerklichen und technischen Aspekte des Modedesigns, wie Drapieren, Schnitttechnik, Fitting und Finishing. In genau diesem Bereich möchte ich meine berufliche Laufbahn fortsetzen.

Fabia Meyer FH Bielefeld

Ich bin Fabia, habe im Sommersemester 2018 meinen Bachelor of Arts in Mode an der FH Bielefeld absolviert und studiere dort nun weiter im Master. Um Konzepte gestalterisch umzusetzen, habe ich Mode als Medium für mich entdeckt. In meiner Bachelorkollektion mit dem Titel AA B EE G H III L NNN R S W geht es um gestörte Kommunikation.

Ich finde Missverständnisse und die Tatsache, dass Kommunikation verbal sowie nonverbal manchmal nicht richtig funktioniert, sehr spannend – genauso wie dieses Thema in Bezug auf Körper und Kleidung umgesetzt werden kann. Das Kleidungsstück als Störfaktor. Wandelbarkeit. Oder einfach eine Konsumkritik.

Juliane Buchholz FH Bielefeld

Ich bin Juliane Buchholz. Im Februar 2018 habe ich meinen Bachelorabschluss an der Fachhochschule Bielefeld gemacht. Nach einem Praktikum bei Chalayan in London habe ich dort auch das Masterstudium begonnen. Meine Bachelorkollektion ‚Mit der Zeit‘ beschäftigt sich mit der Frage: Wie viel Tempo tut uns in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft noch gut? Wo finden wir unseren Platz, an dem wir uns sicher und geborgen fühlen? Einen Platz, den wir unser Zuhause nennen können. Im Mittelpunkt der Kollektion steht die Wandelbarkeit, die die Kleidung zu schützenden, flächigen Decken werden lässt.

Über Farben, Materialien und Schnittgestaltung vermittelt sie ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit, die der Träger stets auf verschiedene Arten und Weisen mit sich tragen kann. Die Kollektion war der Gewinner des Bielefelder Modepreises für 'Beste Bachelorkollektion 2018'. Die Verbindung von Kunst und Mode ist mir während des Studiums sehr wichtig geworden und diese Herangehensweise möchte ich auch in meinem Masterstudium weiterverfolgen. Mein Ziel ist es, in Zukunft noch viele verschiedene Erfahrungen zu sammeln, Neues kennenzulernen und mich kreativ weiterzuentwickeln.

Katharina Münch FH Bielefeld

Ich bin Katharina Münch und habe im Jahr 2016 meinen Bachelorabschluss in Mode an der FH Bielefeld gemacht. Was mich am Gestalten von Kleidung fasziniert, ist vor allem die Formfindung über die Drapage und experimentelle Schnitttechniken. Nach dem Abschluss arbeitete ich über ein Jahr lang als Praktikantin bei den Labels Roksanda und Stella McCartney in London. Die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, waren nach dem Studium sehr wertvoll, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie der spätere Beruf als Designerin aussehen könnte.

Im Sommer 2017 kehrte ich zurück nach Bielefeld, um im Masterstudium weiter zu experimentieren, eine weitere eigene Kollektion zu entwickeln. Im Sommer 2019 werde ich voraussichtlich mit dem Master abschließen. Als Perspektive nach dem Abschluss ist es mir wichtig, vor allem den praktischen Bezug zum Drapieren beibehalten zu können. Der Prozess des Arbeitens am Körper ist für mich besonders inspirierend, um Neues zu kreieren.

Asa Cannerheim Petrin HAW Hamburg

Mein Name ist Asa Cannerheim-Petrin. Ich bin in Schweden geboren und aufgewachsen, aber lebe seit 2011 in Deutschland. An der HAW Hamburg studiere ich Modedesign (M.A.). Für meine Bachelorkollektion ‚Mother of all‘ (M.O.A.) habe ich mich mit dem Thema Geschlechterrollen auseinandergesetzt. Für mich ist Mode ein soziales Kommunikationssystem.

Über die Kleidung teilt man sich mit – es wird eine Sprache gesprochen, die nicht zu unterschätzen ist. Kleidung ist dazu da, den Sinn in alten und neuen Mustern zu suchen und dabei die eigenen Gewohnheiten in Frage zu stellen. Der Mix aus Kunst und Ästhetik ist es, der mich fasziniert, doch genauso wichtig ist es, dass Kleidung auch funktioniert.

Hannah Kliewer HAW Hamburg

Moin, ich bin Hannah Kliewer aus Hamburg. Im Sommer 2018 habe ich meinen Modedesign Bachelorabschluss an der HAW Hamburg gemacht. Die dafür entworfene Kollektion S.3.L.F. konzipierte und entwickelte ich aus meiner Leidenschaft heraus, den Träger für seine alltäglichen Aufgaben auszurüsten. Durch die Kombination von Innovation und Tradition in Form, Farbe, Material und Verarbeitung

entstand eine humorvolle und hochwertige Männerkollektion. Mit meiner Teilnahme am European Fashion Award FASH 2017 holte ich mir Feedback außerhalb der Uni und erhielt für meine Semesterarbeit den ersten Preis. Ich gehe an neue Projekte sehr entschlossen und mit großer Freude heran und freue mich auf die Zukunft.

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Nicolai Früchtl HAW Hamburg

Hi, ich bin fun_nicolai und willkommen zu meiner Bachelorkollektion ‚A personal system of fun / The paradox chaos of culture – cultural eclecticism / Modern hedonism in a world of useless joy‘. Ins Modedesign-Studium bin ich über meine damalige Freundin reingerutscht, die das auch machte. Seitdem habe ich keine Ahnung, was Mode ist und finde das ziemlich spannend. Mein kulturell-soziologisches Interesse an Mode wird von der HAW Hamburg durch Fertigungs- und Fachwissen erweitert

und bietet eine gute Grundlage für das, was ich tue. Wohin das Ganze führen wird, weiß ich nicht. Momentan bin ich neben meinem Master dabei, professioneller ‚Star Craft 2‘ Spieler zu werden und arbeite ausgehend von der Bachelorarbeit an einem Magazin: A Personal System Of Fun – The Magazine.

Bea Brücker HAW Hamburg

Ich bin Bea Brücker, 25 Jahre alt und habe 2018 meine Bachelor-Abschlusskollektion ‚SOME DEEP SHIT.‘ fertiggestellt. Mich fasziniert die Verbindung von Technik, biologischen Prozessen und alternativen Materialien. Daher habe ich in meiner ökoneutralen Kollektion mit selbstgezüchtetem, veganem ‚Leder‘ und programmierbaren Mikrocontrollern gearbeitet. In der modernen Konsumwelt suchen wir uns unsere Geschichten aus und schlüpfen durch Kleidung in diese hinein. Mode ist Betrug, Kunst und Selbstfindung. Man kann sich Mode nicht entziehen, was mich am meisten an ihr reizt. Motiviert durch die Erfahrungen während meines Auslandssemesters in Kalifornien, versuche ich, den ökologischen Fußabdruck meiner Kollektion gering zu halten:

Durch Upcycling und selbst gezüchtetes Material. Die Lehrinhalte an der HAW haben mich zur Reflexion über meine soziale und ökologische Verantwortung als Designer bewegt. Die Vielfalt von Werkstätten an meiner Hochschule hat mich ermutigt, experimentell zu arbeiten. Seit Januar 2018 bin ich Teil des Youth Fashion Summits in Kopenhagen. Dort diskutieren wir Nachhaltigkeitskonzepte in der Modeindustrie. In Zukunft möchte ich mich weiter im Rahmen des Speculative Designs

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Linda Erabi HTW Berlin

Ich heiße Linda Erabi und lebe in Berlin. Im Oktober diesen Jahres schloss ich den Master of Arts in Modedesign an der HTW Berlin erfolgreich ab. Schon früh entwickelte ich den Wunsch, als Modedesignerin zu arbeiten. Deshalb absolvierte ich zunächst eine Ausbildung zur Maßschneiderin. Während meines Bachelorstudiums entschied ich mich, anschließend das Masterprogramm der HTW Berlin zu nutzen. Die praxisnahe Orientierung der Lehrinhalte und nicht zuletzt der Standort Berlin schafften mir Freiräume, mich zu einer eigenständig agierenden Designerin zu entwickeln.

Während meines Studiums setzte ich immer stärker den Fokus auf trendorientiertes Design. Dieses beinhaltet für mich vor allem, Mode in einem genderneutralen Kontext zu entwerfen. Mode kann die Geschlechteraufteilung in ‚männlich‘ und ‚weiblich‘ überwinden und damit Freiräume für alternative Identitäten jenseits dieser Binarität schaffen. Die Grenzen zwischen den Geschlechtern sind heutzutage modisch nicht mehr klar definiert.

Olga Khristolyubova HTW Berlin

Mein Name ist Olga Khristolyubova und ich bin in einer Stadt in Sibirien geboren und aufgewachsen. Bevor ich 2012 nach Berlin zog, um Modedesign an der HTW zu studieren, hatte ich zuvor in Russland schon einiges erreicht. Ich schloss das Studium Internationales Management ab und leitete als Unternehmerin für fast 2 Jahre einen Online-Shop für Modeschmuck. In dieser Zeit wuchs mein Interesse an Mode und der Wunsch, als Modedesignerin zu arbeiten. Neben dem Studium an der HTW konnte ich viele Erfahrungen in der Branche sammeln. Bei Louis Vuitton Menswear in Paris absolvierte ich ein Praktikum und arbeitete auch bereits als Fotografin.

Je mehr ich mich mit Mode beschäftige, umso mehr betrachte ich Mode als komplexes Phänomen. Zurzeit habe ich ein besonderes Interesse an Mode als Medium, um den Zeitgeist und die gesellschaftliche Situation zu kommentieren. Ich setze mich in diesem Zusammenhang mit Kultur-, Sozial- und Kunstwissenschaften auseinander. Gleichzeitig sehe ich Kleidungsstücke als Objekte und Gegenstände. Mir ist es wichtig, dass sie neben einem konzeptuellen und ästhetischen auch einen materiellen Wert haben.

Janne S. Plutat HAW Hamburg

Meine Name ist Janne S. Plutat und ich habe seit diesem Sommer einen Bachelor in Modedesign. Mode als Werkzeug zu nutzen, um zu forschen, sich auf experimentelle Weise mit Themen auseinanderzusetzen, ist das, was mich interessiert.

Die Inszenierung, der Kontext, das ganze Drumherum spielen in meinen Arbeiten eine übergeordnete Rolle. Der künstlerische Aspekt steht immer im Vordergrund und die Kleidung dient dabei als Träger.

Elisabeth Brein HAW Hamburg

In Heidelberg geboren und aufgewachsen studiere ich nun im Masterprogramm Modedesign an der HAW Hamburg. Mein Name ist Elisabeth Brein. Zum Designstudium brachte mich meine Liebe zur Kunst von klein auf und meine feinmotorischen Fähigkeiten, die mich Spaß am Nähen und Kreieren haben ließen. Ebenso aber der Stolz, meine Arbeiten bei Möglichkeiten wie diesen präsentieren zu können. Meinen Bachelor in Modedesign absolvierte ich ebenfalls an der HAW. Meine Bachelorkollektion ‚Pikante Blätter‘ beschäftigt sich mit den Abgründen des Kartenspiels anhand des Beispiels erotischer Spielkarten. Sie kombiniert geschickt das schlicht erscheinende Thema Spielkarten mit der Bedeutung der Nacktheit. Seit einigen Semestern schon kreiere ich Mode für Herren.

Insbesondere die Designkurse haben mich dazu gebracht, diesen Weg weiterzuverfolgen und Spannendes zu finden, das der Modemarkt der Männerwelt noch nicht kennt. Für meine Forschungen sind auch die Theorie-Kurse interessant, die mir helfen, das Phänomen Mode zu untersuchen und zu verstehen. Als Designerin liebe ich Details und Spielereien an auffälligen Stellen, die das Gesamtbild des Kleidungsstücks vollkommen ändern und neu definieren können. Nach Abschluss meines Masters of Art sehe ich mich in einem Atelier eines Designers oder einer Designerin, in dem ich meine Talente ausleben und mein Wissen stets erweitern kann.

Daniela Meichelböck HAW Hamburg

Ich bin Daniela Meichelboeck, geboren 1993 in Landsberg am Lech. Im Frühjahr 2018 absolvierte ich an der HAW in Hamburg meinen Bachelor. Zuletzt lag ein Schwerpunkt meiner Arbeiten in der Darstellung progressiver Weiblichkeit. Erste praktische Erfahrungen in der Modebranche sammelte ich 2016 bei meinem Praktikum im Studio des New Yorker Modelabels DATURA. Neben dem Masterstudium an der HAW arbeite ich als freischaffende Designerin und Stylistin in Berlin.

Unter anderem organisiere und gestalte ich als Teil des konzeptuellen Performanceprojekts ‚Intimate Sleepover‘ innovative Präsentationsmodelle an der Schnittstelle zwischen Licht, Sound und Mode. Hierbei soll die Ausstellungsform zeitgenössischen Modedesigns vom konventionellen Laufsteg gelöst werden. Die interdisziplinäre Herangehensweise stellt dabei einen wichtigen Bestandteil dar und ermöglicht mir, die Kleidung in neue Kontexte zu setzen.

Louisa Fleischer HAW Hamburg

Hallo, ich bin Louisa und habe meinen Bachelor 2018 an der HAW Hamburg abgeschlossen. Eine Reise allein durch Vietnam und Thailand hat meine Bachelorkollektion ‚Broca Loca‘ entstehen lassen. Es geht um den Mut, sich den unsicheren Momenten zu stellen. Schon während meines Studiums habe ich in der Kulturfabrik Kampnagel für das Stück ‚Savoy‘ von Moritz Frischkorn als Kostümdesignerin, sowie als Performerin für Patricia Carolin Mai gearbeitet.

Als Stylistin durfte ich vor kurzem für eine Modestrecke des Kindermagazins Leo von DIE ZEIT tätig sein, die zum kreativen Designen und Upcycling anregt. Aus schon vorhandenen Ressourcen etwas Neues zu schaffen, hat mich schon immer inspiriert, sodass ich zum Beispiel für ein Projekt den Plastikabfall der Supermärkte verstrickt habe. Mir bringt es Freude, Gefühle, Gedanken, Kunst und die verschiedensten Umgebungen in ein Design zu übertragen.

Mia Wittenhaus HAW Hamburg

Ich heiße Mia – digital und analog. Meine Bachelorarbeit on/off ist ein progressives Gesamtkonzept, bestehend aus der Kollektion und ihrer Inszenierung durch Foto, Video, Installation und Performance. Der Prozess der Kollektionsentwicklung wird zu einem visuellen Bestandteil ebenjener. Gestaltungsvorgänge, die sonst hinter den Kulissen ablaufen, werden sichtbar gemacht. Digitale Motive, die uns online umgeben, werden abstrahiert und analog durch Textildruck übersetzt.

Online und offline, digital und analog verbinden sich durch mein Design. In meiner intermedialen Arbeitsweise gehe ich gerne Kooperationen mit StudentInnen und KünstlerInnen anderer Fachbereiche ein. Aktuell studiere ich im ersten Master-Semester Modedesign in Hamburg und bin Nominee für den German Design Award 2019.

Marie-Josephine Albrecht HFK Bremen

Ich bin eine in Hamburg geborene und in Paris lebende Modedesignerin und Absolventin des Studiengangs ‚Integriertes Design‘ an der Hochschule für Künste in Bremen. Schon in der Zeit vor meinem Studium beschäftigte ich mich mit dem Ausdruck des Körperlichen. Meine Erfahrungen am Theater beeinflussten mich in meiner schöpferischen Ausdrucksweise.

Während der Studienzeit und ersten Arbeitsstationen in New York und Paris spielte das spielerisch Performative eine wichtige Rolle – zum einen als Ausdruck gebendes Element und zum anderen als Methode des Austauschs mit anderen Kreativen. Durch den performativen Ansatz schaffe ich mir die Möglichkeit, meine Arbeit in einen spezifischen Kontext zu stellen.

Mehr über mich gibt´s hier...

Felipe Asán HFK Bremen

Geboren und aufgewachsen in Ecuador, zog ich vor etwa 6 Jahren nach Deutschland. Während meines Studiums verstärkte sich in mir der Wunsch, einen Ausdruck meiner eigenen Gender-Identität zu finden – ein Wunsch, der mit der Realität meiner Erziehung und meines kulturellen Hintergrunds im Konflikt stand. Während der Zeit dieser sehr persönlichen Entdeckungserlebnisse, benutzte ich meine Arbeit, um mich selbst weiter zu definieren.

In meiner Arbeit kombiniere ich Elemente aus der Queer Culture, der traditionellen Menswear und persönliche Erfahrungen in Bezug auf gesellschaftliche Ideale. Sie denkt Konventionen der Männlichkeit um und kreiert neue Ideale um den männlichen Körper. Innerhalb der Beschränkungen dessen, was es heißt, männlich oder weiblich zu sein, vereine ich spielerisch verschiedene Stereotypen, indem ich ihre Grenzen verwische und sie auf harmonische Weise neu erfinde.

Carolin Becker HFK Bremen

Ich bin Caro Becker (*1988). Zu Beginn meines Werdegangs als Designerin absolvierte ich eine klassische Schneiderlehre in Berlin. Im anschließenden Studium ‚Integriertes Design‘ an der Hochschule für Künste in Bremen war es mir wichtig, einen reflektierten, kritischen Umgang mit Mode und eine klare, eigene Position als Designerin zu entwickeln. Deshalb nahm ich an unterschiedlichen Projekten teil, die sich über verschiedene Designdisziplinen erstreckten,

wobei Mode immer einen festen Studienschwerpunkt für mich darstellte. Thematisch waren für mich alternative Herstellungs-, Ausstellungs- und Inszenierungsprinzipien wichtig – und darüberhinaus die Auseinandersetzung mit Subkulturen, insbesondere die Beobachtung meiner Generation, deren Selbstdarstellung und Wahrnehmung. Was treibt meine Generation um? Im Rückblick und Hinblick.

Eileen Bokelmann HFK Bremen

Schwerpunkt meines Studiums an der Hochschule für Künste in Bremen war die Entwicklung von Kollektionskonzepten, gefolgt von der Gestaltung und Ausarbeitung der jeweiligen Kollektion. Im Grundstudium Integriertes Design erlernte ich diverse Herangehensweisen der Ideenfindung und Gestaltung. Durch die Veränderung der Perspektiven lassen sich verschiedene Themen verbinden und zu etwas Neuem formen.

Collagieren, Zeichnen und Drapieren sind Mittel, die ich nutze, um zu Farb- und Formgebungen zu kommen. Mit handwerklichen Techniken wie Stick, Strick oder das Verwenden von untypischen Materialien stelle ich meine eigenen Oberflächen her, die das Erscheinungsbild meiner Kollektionen zusätzlich im Detail prägen.

Christian Camehl HFK Bremen

Das Arbeiten an den Rändern und Überschneidungspunkten von Mode ist mein Schwerpunkt. Hierzu zählt die Aufführung und Form der Präsentation von Bekleidung unter Einbezug von Styling, Fotografie und Editorial Design. Gesellschaftskritische Fragen bezüglich Körper- und Geschlechterpolitiken

sowie deren Performanz sind meine theoretische Basis. Der Umgang mit Körperlichkeit und das direkte Arbeiten am Körper bestimmt meine körperpositive Gestaltung, die versucht, über das reine Abbild von Mode hinauszugehen und ihre Grenzen zu erweitern.

Kristin Feldmann HFK Bremen

Während meines Studiums an der Hochschule für Künste in Bremen lagen meine Schwerpunkte im Entwerfen und Gestalten von konfektionierter, modischer Kleidung für Frauen und Männer. Bei der Umsetzung lege ich großen Wert auf die Qualität der verwendeten Materialien und eine hochwertige Verarbeitung, wobei ich mich immer wieder gern neuer Techniken bediene und

mich mit Maschinenstrick, Stickerei und digitalem Print auseinandersetze. In meine Kollektionen fließen Elemente aus der Sports- und Workwear ein, die neu interpretiert oder weiterentwickelt werden. Gegensätze reizen mich und meine Arbeiten können mit einem Augenzwinkern verstanden werden.

Diandra Stelljes HFK Bremen

Mein Name ist Diandra Stelljes und ich komme aus Bremen. Vor kurzem habe ich mein Masterstudium an der Hochschule für Künste abgeschlossen. Zurzeit arbeite ich daran, mein eigenes Label zu gründen. Gleichzeitig möchte ich weiter bei etablierten Unternehmen Erfahrungen sammeln. Besonders reizt mich der Bereich Printdesign.

Inspiration finde ich in meiner mittelbaren und unmittelbaren Umgebung. Meine Moods entstehen aus Fotos, Zeitschriften, Stoffen, sowie aus Eindrücken und Mitbringseln von Reisen. Ich arbeite mit reduzierten Strukturen und Linien und minimalistischen Silhouetten.

Mehr über mich gibt´s hier...

Birte Manz HFK Bremen

Die Leidenschaft meines Schaffens liegt in dem Handwerk des Strickens und dem Material Wolle. Die von mir im Handstrick entwickelten Muster – häufig mit dreidimensionalen Strukturen gestaltet – laden zu einer haptischen Erfahrung ein. Bei der Entwicklung der fertigen Strickwaren liegt mein Fokus auf der Ausarbeitung bis in die letzte Masche. Ziel ist es, das volle Potential des Handstricks auszunutzen – mit unsichtbarer Formgebung

oder scheinbar nahtlosen, sowie tatsächlich nahtlosen Übergängen. Zudem stehe ich für eine körperpositive Gestaltung und einen Wandel der Modeindustrie ein. Dementsprechend ist die Philosophie meines Handstricklabels SICKMAN ökologische und soziale Nachhaltigkeit – in den Produktionsprozessen (vom Material hin zum fertigen Produkt), in den Arbeitsbedingungen und im bewussten Konsum.